Facebook Anzeigen analysieren und optimieren

von Robin Steinheimer

Facebook Anzeigen sind ein starkes Instrument fürs Online Marketing – wenn man sie denn richtig analysiert und optimiert.

In der heutigen Ausgabe von Marketing #kurzundknackig spreche ich vor allem über die Zahlen, die in der Analyse nachher wirklich relevant sind.

Shownotes / Links:

Transkript:

Willkommen zu einer neuen Folge von Marketing #kurzundknackig. Heute mit dem Thema: Facebook-Anzeigen – Analysieren und Optimieren.

Ich habe ja schon öfters erzählt, dass Facebook ein probates Mittel ist, um mehr Traffic auf seine Webseiten zu bekommen.

Dazu empfehle ich immer zwei Strategien: Das eine ist die Blog-Artikel zu bewerben. Dann Leute markieren, die den Blog-Artikel gelesen haben.

Die Leute markieren, die auch über die Anzeige gekommen sind. Diesen Leuten können Sie dann in einem zweiten Schritt ein Angebot über eine weitere Anzeige machen.

Das ganze macht man technisch mit dem Facebook-Pixels. Doch heute geht es nicht darum, wie das richtig umgesetzt wird.

Heute soll es darum gehen, welche Zahlen eigentlich wichtig sind. Facebook liefert nämlich immens viele Zahlen in seinen Analysen.

Ihr kennt das sicherlich: Wenn Ihr eine Facebook-Anzeige oder eine Kampagne gestartet habt, dann ist da unten drunter so eine Tabelle.

Dort kann man sich auswählen, welche Anzeigen angezeigt werden sollen. Ich will einmal die wichtigsten Spalten vorstellen.

Click-Through-Rate

Die erste Spalte ist die CTR – also die Click-Through-Rate. Das gibt an, wie viele der Menschen, die sich die Webseite anschauen, tatsächlich auf die Anzeige klicken.

Also, wie viele Menschen, die diese Anzeige angezeigt bekommen, klicken wirklich auf diese nachher drauf.

Das ist der erste Faktor, die erste Schwelle, die kommen kann: nämlich, dass die Anzeige nicht richtig wahrgenommen wird.

Die Leute verpuffen einfach, weil sie nicht drauf klicken. Die CTR muss stimmen. Eine Click-Through-Rate von 10 Prozent ist gut.

Damit kann man leben. Doch auch alles was über 5 bis 6 Prozent ist, ist schon in Ordnung. Alles darunter wird schwierig.

Da muss man dann nochmal ran und das Bild oder den Spruch optimieren. Einfach gucken und „split-testen“, was läuft.

Eine Empfehlung von mir: Bilder mit Menschen, oder tatsächlich eine knallige Farbe und einen schlagkräftigen Satz vorne drauf.

Das hat bei mir eine relativ gute CTR. Und die Leute sind interessiert und klicken auf die Anzeige und landen auf meinen Webseiten.

Zweiter Punkt: Wichtig ist die Frequenz. Das heißt, wie oft wird den Leuten denn diese Anzeige gezeigt? Also, in der Regel fängt das bei 1 oder 1,01 an.

Das bedeutet, die Leute haben ein Mal die Anzeige gesehen. Nähert es sich an die zwei, wird es schon schwierig.

Dann ist die Zielgruppe schon ausgelutscht. Die Leute bekommen dann schon zum zweiten Mal die Anzeige zu sehen.

In seltenen Fällen kann man das jedoch durchgehen lassen. Ich sage immer so: Wenn es sich Richtung 1,3 oder 1,4 nähert, sollte man die Zielgruppe erweitern.

Da gibt es auch schöne Techniken mit denen man das machen kann. Das ist aber heute nicht das Thema. Also das Wichtigste ist die Frequenz.

Wie ausgelutscht ist meine Zielgruppe oder wie neu bin ich noch für meine Zielgruppe. Also erstens ist die CTR, zweitens die Frequenz und drittens ist der Preis.

Cost per Click und Cost per Mille

Preise kann man sich in zwei Kategorien anzeigen lassen. Einmal in CPC, also „Cost per Click“ oder CPM, „Cost per Mille“.

Das heißt, CPC ist der Kostenpreis, wenn jemand auf die Anzeige klickt. Das kann variieren. Das weitere ist CPM.

Das sind die Kosten pro tausend Anzeigen. Das heißt, wenn meine Anzeige tausendmal angezeigt wurde, dann kostet es mich diesen Faktor, den CPM herausgibt.

Also, hier ist es variabel. Es kann auch mal durchaus sein, dass CPC mit 30 Euro in Ordnung ist, wenn hinten dran ein Produkt verkauft wird, dass 2.000 Euro kostet.

Na ja, vielleicht nicht unbedingt „Cost per Click“ aber vielleicht „Cost per Conversion“. Schön ist ein Cent. Das gibt es natürlich auch.

Dann aber hauptsächlich für Likes und so etwas in die Richtung. Aber auch mit 20 Cent kann man arbeiten. Je nachdem wie teuer das Produkt ist, das verkauft wird.

Je niedriger, desto besser. Da kann man auch einstellen, wie abgerechnet werden soll. Ob per CPC oder CPM.

Das kann man da herausfinden und eventuell eben die Preise optimieren. Das sind meiner Meinung nach die drei wichtigsten Spalten: „Click Through Rate“, „Frequenz“ und „Kosten“.

Conversion

Im nächsten Schritt, wenn es nachher wirklich auch um eine Conversion geht, kann man es auch mit einer Conversion machen.

Das ist auch ein interessanter Faktor. Dass man sich anzeigen lässt, wie viele Leads sind durch die Anzeige generiert worden.

Auch Dinge wie: Wie viel hat ein Lead gekostet, im Gegensatz zu dem, was die Anzeige gekostet hat?

Das sind dann noch sehr detaillierte Auswertungen, die man machen kann, wenn es um den zweiten Schritt geht.

Also, die Leute, die dann in der zweiten Ebene die Anzeige bekommen. Im ersten Schritt geht es einfach nur darum, die Leute auf den Blog zu holen.

Da zählen dann die drei Spalten, die ich genannt habe. Der zweite ist dann die Angebotsanzeige. Und da kann man dann auch an die Conversion gehen.

Das können wir uns demnächst ja auch nochmal anschauen. Mehr von mir wie immer auf meinem Blog robin-steinheimer.de.

Einfach nach mir googlen. Wer mich nicht findet, ist selbst Schuld.

Viel Spaß. Bis bald und tschau!

Robin Steinheimer

Robin Steinheimer

Personal Branding & Online Business Stratege bei Konzept Steinheimer GmbH
Mein Name ist Robin Steinheimer, 38, Internetverrückter, begeisterter Wanderer und Koch mit einem Faible für gesunde, leckere Küche.
Robin Steinheimer