Das Feuer der Begeisterung entfachen – So geht Online Marketing #1

von Robin Steinheimer

„Kunden gewinnen“ ist im Online Marketing wichtig, klar. Aber es ist eigentlich nur ein Zwischenschritt und definitiv nicht das oberste Ziel.

Aber was ist das große Ziel denn dann? Kurz gesagt: Das Feuer der Begeisterung entfachen. Darum geht es in meiner neuen Marketing #kurzundknackig – Serie: So geht Online Marketing.

Shownotes / Links:

Transkript:

Hallo, Robin Steinheimer. Frisch und munter zurück aus dem Urlaub. Wir starten heute eine neue Reihe. Die neue Reihe nennt sich: „Marketing #kurzundknackig – So geht Online-Marketing“.

Ich werde immer wieder gefragt, wie man Kunden gewinnen kann? Oder wie man mehr Umsatz im Internet macht?

Und eigentlich ist das Thema Kundengewinnung nicht wirklich das, was oben stehen sollte. Was man eigentlich will, ist das „Feuer der Begeisterung“ in seinen Kunden, in seinen Besuchern und Interessenten zu entfachen.

Die Frage ist also: „Wie mache ich das?“ Das soll die neue Reihe „So geht Online-Marketing“ zeigen.

Denn Online-Marketing ist dafür perfekt gemacht, dieses Feuer zu entfachen. Und zusätzlich durch ein System zu automatisieren.

Also, wie macht man das, wie funktioniert das? Es sind vielleicht Beispiele, die man kennt. Wo es funktioniert hat.

Bei denen es immer wieder funktioniert. Das sind solche Fälle wie bei Apple. Wenn ein neues Telefon herauskommt, dann rennen die Leute diese Geschäfte ein.

Sie wollen unbedingt dieses Telefon haben. Sie fragen gar nicht großartig nach, was kann das? Das ist für die selbstverständlich.

Das sind Fans, Anhänger, Jünger dieser Marke, die dem hinterher rennen. Das Beispiel Apple macht aber jeder.

Insofern habe ich mir noch ein paar andere Beispiele ausgedacht, an denen man die Vorgehensweise gut erkennen kann.

Das Feuer der Begeisterung – Beispiele

In jüngster Vergangenheit ist es das Beispiel Pokémon. Von heute auf morgen gibt es eine riesige Menge an Menschen, die dieses Spiel spielt.

Die rausgeht und sich auch zusammenfindet, um dieses Spiel zu spielen. Noch ein Beispiel dafür ist, wenn eine Band auf Tour geht.

Wenn die lange nicht mehr da war, sind die Karten in kürzester Zeit ausverkauft. Man findet die Karten dann auf Ebay oder anderen Kleinanzeigen-Portalen für ein Vielfaches.

Und die Leute kaufen diese Karten, sind verrückt und wollen unbedingt dahin. Wie machen diese Firmen, diese Leute das, dass die Menschen durchdrehen und so begeistert sind, von dem was passiert.

Emotionen wecken

Der Schlüssel zum Erfolg sind tiefgehende menschliche Emotionen. Das ist das, worum es geht. Menschen sind berührt.

Bei Pokémon zum Beispiel ist es, dass es eine Gemeinschaft ist. Hier ist natürlich auch noch das Tolle, dass die virtuelle Welt mit der realen verbunden wird.

Man geht raus, trifft sich, kann neue Menschen kennenlernen. Man ist in einer Gemeinschaft.

Das ist dann auch das Gefühl, zu etwas Besonderem zu gehören.

Das sieht man bei Apple ganz stark. Wenn man ein Apple-Produkt hat, dass man dann zum ausgewählten Kreis der Apple-Benutzer gehört.

Teil dieser Gemeinschaft ist. Und so ist das auch bei einem riesigen Konzert einer Band.

Das sagt man dann: Diese Emotion etwas Einmaliges erlebt zu haben. Ich war dabei, ich hab’s gesehen.

Das sind diese Emotionen, durch die es diese Leute schaffen, wirklich dieses Feuer der Begeisterung in den Menschen zu entfachen.

Und die Sache ist: Wir Menschen sind dafür gemacht, begeistert zu werden. Wir lieben es, starke positive Emotionen zu erfahren.

Beispiele sind: Vielleicht in frühster Jugend das erste Feuer, was man gesehen hat. Man war ganz begeistert, wie das ausgesehen hat.

Das geht weiter mit der ersten Liebe. Auch immer eine starke Emotion, an die man sich sein Leben lang erinnert, die man nie vergessen wird.

Das sind diese Emotionen, die wir in den Menschen erwecken wollen. Mit denen wir es schaffen wollen, das Feuer der Begeisterung zu entfachen.

Wie funktioniert das ganze? Es gibt vier Abschnitte:

  • Basis
  • Traffic
  • Kunden
  • Feuer der Begeisterung

Die Basis

Was ist die Basis? Die Basis sind zum einen Landing-Pages. Sie müssen also wissen, wie Sie Landing-Pages erstellen. So, dass die Leute hier schon den ersten Schub der Begeisterung mitbekommen.

Zur Basis gehört natürlich auch der Blog. Der zeigt, dass ich wirklich weiß, wovon ich rede. Man nennt das manchmal Expertenstatus.

Ich mag dieses Wort eigentlich nicht, sich selbst als Experten zu bezeichnen. Aber es soll schon zeigen, dass man in der Materie drin ist.

Dass man dafür lebt. Beides – die Landing-Page und der Blog – gehören zusammen. Zur Landing-Page spielen ganz viele Dinge mit rein.

Zum Beispiel, wie setze ich das technisch um, wie erschaffe ich eine Landing-Page, die konvertiert, dass die Leute sie annehmen?

Wie schaffe ich es, dass die Leute die Landing-Page nicht als Werbung wahrnehmen? Da kommt dann auch der Blog ins Spiel. Da ist also eine starke Verknüpfung.

Das ist die Basis, die sie brauchen. Sie brauchen auf jeden Fall einen Blog. Der ist sogar wichtiger als die Landing-Page.

Das muss man ganz klar sagen. Denn der Blog ist echt und die Leute erkennen ihn als redaktionelle Geschichte an.

Die Landing-Page ist hingegen doch eher eine Werbeplattform. Und deshalb ist es wichtiger, diese echte und reale Basis zu schaffen, wo sie die Nähe zu Ihren Kunden und Ihren Fans schaffen.

Über die Landing-Pages können Sie dann das Feuer anfangen zu entfachen.

Traffic

Der nächste Punkt ist „Traffic“. Sie müssen natürlich Besucher auf diese beiden Seiten schicken. Je nach Strategie kann man dann auch schauen, woher man diesen Besuch holt.

Da gibt es dann auch verschiedene Dinge. Es gibt einmal den organischen Traffic. Also, die organischen Besucher, für die ich nicht bezahlen muss.

Die mich im Web auf verschiedenen Plattformen wie Suchmaschinen, Social Media oder Videoportalen finden. Eventuell auch in offline Medien. Das geht natürlich auch.

Dass man zum Beispiel Briefe verschickt. Man sagt ja immer „Back to the roots“, „Back to the 80s“. Also, wir verschicken auch wieder Briefe.

Das funktioniert super. Man verbindet die zwei Welten.

Aber zurück: Wir brauchen Besucher unserer Landing-Page und unseres Blogs. Das ist der nächste Schritt.

Kunden

Dann kommt der Schritt „Kunden“, dass wir tatsächlich Leads generieren müssen. Das heißt, das sind Interessenten. Wir erschaffen Interessenten.

Diese Leads können wir dann nachher in Kunden umwandeln. Das wäre dann auch hier das Thema Conversion.

Nachdem wir Kunden gewonnen haben und der erste Kauf getätigt ist, hören die meiste Leute auf. Dabei ist genau das der Punkt, wo es eigentlich erst anfängt.

Den nachdem ersten Kauf geht es eben darum tatsächlich bis hin zu diesem Feuer der Begeisterung zu kommen.

Das nachher dann automatisiert für sie funktioniert. Der nächste Schritt ist dann aus den normalen Kunden Stammkunden zu gewinnen.

Sie gewinnen diese entweder durch Abo-Systeme, wo monatlich bezahlt wird oder sie gewinnen Stammkunden, wie das auch bei Apple ist.

Wenn ein neues Produkt erscheint, stehen Apple-Kunden direkt vor der Tür. Sie müssen also die Begeisterung entfachen.

Das heißt, sobald der Kunde das Produkt gekauft hat, muss der Kunde sagen: „Wow, das ist ja noch viel mehr, als ich mir eigentlich erwartet habe.“

Das können Sie über verschiedene Bereiche bringen. Das muss sich nicht immer nur auf das Produkt beziehen. Das kann sich auch auf das Team beziehen oder andere Dinge.

Aber diese Begeisterung muss entfacht werden. Der Kunde muss einfach sagen: „Das war so eine richtige Entscheidung, das zu tun.“

Ehrliche Empfehlungen

Und was passiert dann danach? Das ist dann der Schlüssel zum Erfolg: Das beste Marketing, das es gibt, ist eine Empfehlung.

Ich rede hier nicht von Affiliate-Marketing, wo Leute einen Provision bekommen, wenn sie ein Produkt empfehlen.

Sondern ich rede von echten, emotionalen, begeisterten Empfehlungen. Also, wenn Menschen begeistert von einem Produkt, von einer Person oder einer Dienstleistung sind.

Und dann rausgehen und ihrem Freundeskreis berichten und ihre positiven Erfahrungen gerne teilen möchten – diese Art von extrem starker Empfehlung, ist das, was Ihrem Geschäft den absoluten Hebel gibt.

Das heißt, die Leute gehen für Sie raus und machen kostenlos Werbung. Und zwar auf eine Art und Weise, die unbezahlbar ist.

Wenn jemand zu Ihnen kommt, den Sie gut kennen und er quasi Ihr Produkt für Sie verkauft und sagt, dass es so richtig war: Das zählt viel mehr, als wenn das der Hersteller selbst macht.

Der Hersteller selbst ist immer in einer Werbeposition. Und diese Person, die das aus freien Stücken tut, ist viel mehr Wert.

Treue Fans

Vor allem, wenn ich diese auch noch kenne. Der vertraue ich sowieso mehr von Anfang an.

Jetzt geht es dann noch einen Schritt weiter. Das ist dann, wenn jemand schlecht über Sie redet: Diejenigen, die begeistert von Ihnen sind, die kämpfen auch für Sie.

Die verteidigen Sie und das automatisch, ohne dass sie irgendetwas tun. Weil dieses Feuer der Begeisterung in ihnen entfacht ist.

Das ist dieser Prozess, den wir hier Schritt für Schritt in dieser neuen Serie in knappen Videos durchgehen. Ich gehe mit Ihnen auf die wichtigsten Punkte ein.

Ich zeige Ihnen tatsächlich die Schrauben, die sie drehen müssen, um tatsächlich das Feuer bei Ihren Kunden zu erreichen.

Es sind nämlich Insider-Informationen, die gar nicht so kompliziert auf andere Systeme anzuwenden sind.

Ich werde Ihnen Beispiele dafür geben. Und zeigen wie sie alles auf Ihre Situation umsetzen können.

Die Idee der neuen Reihe

Das ist die Idee dieser neuen Reihe „So geht Online-Marketing“.

Wenn man dann das Ganze auch noch automatisiert, dann wird es richtig interessant.

Das ist dieser Kreislauf, den sie im Online-Marketing schaffen müssen, um wirklich erfolgreich zu sein. Um nicht nur Kunden zu gewinnen, sondern richtige „Freunde“, begeisterte Fans.

Das war die Reihe jetzt grob zusammengefasst. Es geht also um zwei Seiten und um Conversion.

Später auch um die Analyse, Fehlerfindung und Schwachstellen im ganzen System zu finden und diese auszumerzen. Also wirklich im Detail, was Sie machen müssen.

Weiter geht es nächste Woche mit dem Thema Landing-Pages. Und es wird nicht nur darum gehen, wie man Landing-Pages erstellt, sondern auch, wie man sie richtig einsetzt.

Und auch, dass Sie Landing-Pages an Stellen einsetzen, wo Sie diese nicht erwarten.

Klassiker ist der 404. Also wenn Sie eine falsche URL eingeben und Sie kommen auf eine Fehlerseite kann man da auch schon eine Landing-Page draus machen.

Aber da gibt es noch viel mehr Möglichkeiten herkömmliche Seiten durch ein paar kleine Umstellungen in Landing-Pages zu verwandeln.

Es geht dann auch darum, wie sie diese aufbauen, damit eine Conversion entsteht. Das ist ja das A und O einer Landing-Page. Ohne Conversion – also, ohne, dass jemand das tut, was er tun soll – bringt die Page natürlich nichts.

Das weitere ist natürlich, dass auch schon an der Landing-Page das Feuer der Begeisterung angezündet wird.

Gut, das war’s. Mehr Informationen finden Sie wie immer auf meinem Blog robin-steinheimer.de. Sie finden mich auch auf Twitter, Facebook, Youtube, überall.

Ich sage immer gerne: „Wer mich nicht findet, hat es nicht verdient.“ Insofern, viel Spaß und bis nächste Woche Mittwoch, 11 Uhr, mit einer neuen Folge: Marketing #kurzundknackig – So geht Online-Marketing.

Vielen Dank. Tschüss.

Robin Steinheimer

Robin Steinheimer

Personal Branding & Online Business Stratege bei Konzept Steinheimer GmbH
Mein Name ist Robin Steinheimer, 38, Internetverrückter, begeisterter Wanderer und Koch mit einem Faible für gesunde, leckere Küche.
Robin Steinheimer