Landing Page erstellen: Der ultimative Guide

von Robin Steinheimer

Landing Page, was ist das überhaupt? Wie geht das? Und warum denn eigentlich? Vielleicht stellen auch Sie sich diese Fragen. Dann sind sie hier genau richtig. In diesem Artikel erfahren Sie alles as Sie über Landing Pages wissen müssen.

Heutzutage gibt es schier unendlich verschiedene Möglichkeiten, das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung zu vermarkten.

Neben E-Mail-Marketing und Co. sind aber vor allem Landing Pages das wirkungsvollste Instrument. Denn eine Landing Page hat nur ein einziges Ziel:

Den Kunden zu einer Handlung auffordern.

Glücklicherweise müssen Sie heute nicht mehr programmieren können. Es gibt einige nützliche Tools auf dem Markt, mit denen man in kurzer Zeit und mit wenigen Handgriffen eine Landing Page erstellen kann.

Alle Tipps und Tricks sowie einige Werkzeuge, die beim Erstellen einer Landing Page helfen können, möchte ich Ihnen heute vorstellen.

Allerdings ist das Thema Landing Page ein breit gefächertes Feld. Einige wichtige Grundlagen habe ich bereits in einem anderen Artikel verraten.

Inhaltsverzeichnis

So passen Sie eine Landing Page Ihren Bedürfnisse an

Landing Pages zielen genau auf einen bestimmten Zweck ab. Der potenzielle Kunde soll hiermit zu einer Handlung bewegt werden.

Hier sind die 6 wichtigsten Tipps, mit denen Sie eine Landing Page auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden können.

Nichts verpassen. Dran bleiben.

Der zukünftige Kunde soll zum Beispiel:

  • Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
  • Ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen.
  • Sich in Ihren Newsletter eintragen.
  • Sich auf Ihrer Website anmelden.

Im Folgenden werde ich Ihnen vorerst ein paar Tricks zur Anpassung Ihrer Landing Page darlegen. Mit einer passend gestalteten Landing Page erreichen Sie Ihre Kunden deutlich besser. Dabei gibt es verschiedene Arten von Landing Pages.

Als einfachstes Beispiel: Erstellen Sie eine Landing Page für Neuankündigungen

Wieso sollten Sie eine „Coming Soon“ Landing Page erstellen?

Damit das klar ist: Eine „Coming Soon“ Landing Page ist keine leere Seite. Vielmehr informiert sie gezielt über ein Produkt, das bald herauskommt. Oder eine neue Leistung aus Ihrem Angebot.

Nun zur Frage nach dem Sinn einer solchen Landing Page: Ist diese gut gestaltet, weckt sie das Interesse des Kunden. Die „Coming Soon“ Landing Page bietet ihm dann einen Anreiz, sich näher über das zukünftige Angebot zu informieren.

Verpassen Sie nicht die Chance, mit einer „Coming Soon“ Landing Page frühzeitig Kunden anzulocken!

Um maximalen Erfolg zu erzielen, müssen Sie diese früh genug veröffentlichen. Also lieber mehrere Wochen oder Monate vorher. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Kunde. Von einem Anbieter erhielten Sie einen Link auf eine nicht vorhandene Seite. Das weckt nicht gerade Vertrauen, oder?

Genau dafür ist eine „Coming Soon“ Landing Page da: Sie füllt eine Seite mit Inhalt, die zu einem späteren Zeitpunkt online gehen wird. Und zwar so, dass sie bei der Zielgruppe Neugierde auf das zukünftige Angebot schürt.

Was gilt es bei der „Coming Soon“ Landing Page zu beachten?

Sie wissen ja: Online-Kunden haben nicht viel Zeit.

Beim Besuch auf der „Coming Soon“ Landing Page muss daher auf dem ersten Blick sichtbar sein, was Sie anbieten. Also eignet sich diese Form von Landing Pages vor allem für Produkte, die einfach darzustellen sind.

Achten Sie aber auch darauf, dass Sie die geweckten Erwartungen der Interessenten erfüllen!

Denn wer sich auf der „Coming Soon“ Landing Page in einen Newsletter einträgt, möchte regelmäßig Neues über das Produkt erfahren. Ein anderes Beispiel: Nehmen wir einmal an, Sie wollen ein neues Internetportal bewerben.

Zur erfolgreichen Kundengewinnung gehört dabei unbedingt ein Anmeldeformular auf die „Coming Soon“ Landing Page.

Wie erstellen Sie eine „Coming Soon“ Landing Page?

Die Erstellung von „Coming Soon“ Landing Pages ist denkbar einfach.

Es gibt sehr gute Tools mit Vorlagen für solche „Coming Soon“ Seiten. Mit wenigen Klicks fügen Sie hier Ihre Inhalte in die Felder ein. Diese beiden Landing Page-Plugins kann ich empfehlen:

  • Mit dem Profit Builder kann man auch als Anfänger sehr gute Landing Pages erstellen, wie ich bereits berichtet habe.
  • Ebenfalls einfach und flexibel lassen sich Landing Pages mit dem Instabuilder 2.0 erstellen. Auch diesen Landing Page Generator habe ich mehrere Monate lang getestet.

Diese Tools sind nicht kostenlos. Aber sie sind ihr Geld wert. Damit kriegen Sie auch als Laie eine professionell aussehende Landing Page hin. Die Tools sind wirklich leicht zu bedienen.

1. WordPress Landing Page mit Instabuilder 2.0

http://instabuilder.com/

Kurzfassung

Instabuilder 2.0 ist ein äußerst brauchbares Tool zur Erstellung von Marketing Seiten. Es ist mein absoluter Favorit. Ich nutzte diesen Landing Page Generator für WordPress beinahe täglich.

Mein Favorit. Die vielen Erleichterungen wie der Funnel Generator, die integrierten Splittests, die Bildsuche und der Image Editor beschleunigen meine tägliche Arbeit mit Landing Pages immens.

Zusammenfassung

  • Über 100 innovative Lead-, Sales- & Marketing-Layouts (optimiert für mobile Geräte)
  • Einfacher Start, fertige Landing Page in Minuten erstellen
  • Pro Version: Funnel Generator, Splittest, HTML Export
  • Integrierte Bildersuche und Bildbearbeitungs-Programm
  • Viele Inhaltselemente: Video, Audio, Formulare, Bildergalerien, Slider, Diagramme u.v.m.
  • Spezial Marketing Funktionen: Exit Popup, Attention Bar, Gateway Page & Rechtsklick der Maus deaktivieren u.v.m.
  • Tracking Codes, Retrageting Tracking Pixel, Facebook Pixel u.v.m.

Hier gibt es den kompletten Test.

Preis: ab $77

2. Profit Builder für WordPress Landing Page

http://wpprofitbuilder.com/

Kurzfassung

Mit WP Profit Builder liefert Sean Donahoe, einer der erfolgreichsten Internet Marketer Amerikas, ein wirklich gutes Tool ab.

Größte Stärken. Die Flexibilität und die vielen verschiedenen, wirklich innovativen Layouts der Landing Page Vorlagen sind die größten Stärken von Profit Builder.

Hier finden Sie den kompletten Test zum Profit Builder.

Zusammenfassung

  • Über 60 innovative Lead-, Sales- & Marketing-Layouts
  • Einfacher Start, fertige Landing Page in Minuten erstellen
  • Geeignet für Anfänger, Fortgeschrittene & Entwickler
  • Layoutvorlagen optimiert für mobile Geräte
  • Viele Inhaltselemente: Video, Audio, Formulare, Bildergalerien, Slider, Diagramme u.v.m.
  • Fertige Funktionen: Optins, Countdowns, Preistabellen, Exit Popups, Hintergrund Videos u.v.m.
  • Experteneinstellungen z.B. Tracking Codes, Retargeting Tracking Pixel, eigener CSS Code u.v.m.

Preis: ab $47

Planung

Bevor es losgeht, müssen Sie natürlich einige Vorbereitungen treffen. Für die sorgfältige Planung der „Coming Soon“ Landing Page sollten Sie sich genug Zeit nehmen.

Überlegen Sie:

  • Wie lässt sich die Seite optisch ansprechend für die Zielgruppe gestalten? Übersichtlichkeit ist hierbei das A und O.
  • Welche Überschrift liest sich attraktiv und fasst das neue Angebot treffend zusammen?
  • Wie formulieren Sie eine knackige Beschreibung mit den wichtigsten Features? Beschreiben Sie das Angebot knapp. Das heißt: In wenigen Sätzen. Oder zählen Sie die wesentlichen Merkmale kurz auf.
  • Was bieten Sie dem Kunden? Und wie kommt er an die weiteren Infos?
  • Wie lässt sich das Ganze technisch umsetzen? Ist das Anmeldeformular für den Newsletter oder die Website leicht für die Besucher benutzbar?

Ganz wichtig: Nennen Sie auf der Landing Page den Startzeitpunkt für das Angebot!

Eine wirkungsvolle „Coming Soon“ Landing Page enthält unbedingt ein Handlungselement zur Bindung des Kunden. Zum Beispiel ein Anmeldeformular für einen Newsletter. Oder eine Kontaktmöglichkeit.

Sprechen Sie den Kunden in dem Formulartext direkt an. Und sagen Sie, was er tun soll, um weitere Infos zu erhalten.

Beispieltext: „Verpassen Sie keine Neuigkeiten und abonnieren unseren Newsletter. Geben Sie dazu hier Ihre E-Mail-Adresse ein.“

Das Auge kauft mit. Stellen Sie daher das Produkt nach Möglichkeit bildlich auf der Landing Page dar.

Oder verwenden Sie einen thematisch und farblich abgestimmten Hintergrund. Darauf sollte die Schrift gut lesbar sein. So wird die „Coming Soon“ Landing Page die richtigen Kunden ansprechen.

Etwa wie diese Seite für Reiseliebhaber, die eine neue Community für eine bestimmte Zielgruppe ankündigt. Auch hier findet man eine klare Handlungsaufforderung, in dem sich die Interessenten mit ihrer E-Mail-Adresse für neue Informationen eintragen können:

Bessere Conversion dank Video-Landing Page

Lange Texte auf einer Landing Page vergraulen die Besucher. Doch wie lassen sich komplexe Produkte dennoch informativ darstellen? Antwort: In einem Video.

Bauen Sie das Video so ein, dass es im Mittelpunkt steht. Damit die Landing Page möglichst weit vorne in den Google-Suchergebnissen erscheint, schreiben Sie ca. 1-2 beschreibende Sätze mit entsprechenden Stichworten dazu.

Beschränken Sie sich dabei auf das Wesentliche.

Was sollte ein Erklärungsvideo enthalten?

Internetnutzer wollen alles schnell erfassen.

Mit einem Video auf der Landing Page sparen sie sich zwar lästiges Scrollen. Sie wollen aber auch keine langen Videos anschauen. 1-2 Minuten sind optimal. Entscheidend für den Erfolg ist die professionelle Aufmachung des Videos.

Das Video sollte inhaltlich perfekt passen. Und eine gute Aufnahmequalität haben. Alles muss deutlich rüberkommen.

Das heißt:

  • Keine Unschärfe.
  • Gute Beleuchtung.
  • Keine Störgeräusche. Keine Echos.
  • Klare Aussprache. Ohne Stottern oder Ähnliches.

Ein erfolgreiches Landing Page Video braucht aber noch mehr. Tja, was fehlt jetzt wohl noch? Genau: Eine spannende Story muss her!

In dieser Story vermitteln Sie alles Wichtige über das Produkt. Überzeugen Sie die Kunden! Damit diese begeistert den nächsten Schritt tun. Zum Beispiel weitere Infos anfordern.

So erstellen Sie in 4 Schritten ein Erklärungsvideo

Schritt 1:

Entscheiden Sie über das Budget. Für professionell gedrehte Videos müssen Sie insgesamt mit fast 900 Euro pro Aufnahmeminute rechnen.

Schritt 2:

Nun gilt es, einen Profi für die Videoerstellung zu finden. Auf speziellen Freelancer-Portalen werden Sie fündig. Oder Sie suchen in beruflichen Netzwerken wie Xing und Linkedin danach.

Schritt 3:

Vor dem Videodreh müssen Sie mit dem beauftragten Videoersteller den Ablauf des Videos besprechen. Hierzu entwickeln Sie mit ihm das Script.

So ist das Drehbuch für ein Video aufgebaut:
1. Einführung des Charakters
2. 3-5 Probleme werden geschildert
3. Erklärung des Nutzens, den das Produkt hierbei bietet
4. 3-5 Lösungen aufzeigen
5. Darstellung: Wie erleichtert diese Lösung das Leben?
6. Aufforderung zum Handeln + Kontaktangaben

Schritt 4:

Der Freelancer erstellt Ihr Video nach diesen Vorgaben. Bei Bedarf geben Sie ihm ein Feedback für die Nachbesserung. Stimmt alles, steht der Veröffentlichung des Videos auf der Landing Page nichts mehr im Wege.

Als Beispiel fungiert hier etwa Erfolg mit Wohnimmobilien, die für ihren ImmobilienInsider Videokurs ebenfalls eine Video-Landing Page erstellt haben. Natürlich findet sich auch hier der „Call to action“ wieder.

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So demonstrieren Sie komplexe Produkte

Ist Ihnen die Videoerstellung zu aufwendig? Oder lässt sich Ihr Produkt schlecht in einem Video darstellen? Keine Panik: Es gibt noch mehr Möglichkeiten für Landing Pages.

Welche?

Nun, Sie können die Landing Page in mehrere Bereiche aufteilen. Einen für jedes Hauptmerkmal. Ordnen Sie diese Bereiche nach der Wichtigkeit der Aspekte. Und zwar aus der Sicht der Kunden. Also vom gefragtesten bis zum weniger gefragten Punkt.

Die Landing Page unterteilen

Aber Achtung! Grenzen Sie bitte die einzelnen Bereiche optisch voneinander ab. Wie das?

Durch verschiedene Hintergrundfarben.
Durch Grafiken.
Und durch eine unterschiedliche Gestaltung. Wobei natürlich ein harmonisches Gesamtbild gegeben sein sollte.

Doch listen Sie die Features nicht einfach nur auf. Beschreiben Sie sie. Benutzen Sie dafür aber unbedingt den Sprachstil der Zielgruppe.

Auch hier lässt sich wieder ein Beispiel von Erfolg mit Wohnimmobilien aufgreifen: Für ihr ImmoInvest Pro Tool wurde eine gegliederte Landing Page erstellt. Hier werden die einzelnen Funktionen jeweils kurz erklärt.

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Erzeugen Sie Leads mit einer Landing Page

Denken Sie daran: Landing Pages führen nur dann zu mehr Umsatz, wenn Ihre Kunden davon erfahren. Logisch, oder?

Es ist von Vorteil, wenn Ihre Marke zum Start einer Landing Page schon bekannt ist. Und wenn die Kunden diese mögen. Diese Kunden werden Ihre Produkte wahrscheinlich wieder kaufen.

Schwieriger ist es, Neukunden für Ihre Leistungen zu gewinnen. Wie gelingt das? Indem Sie sie nicht direkt zu einer Verkaufsseite leiten, sondern zu einer früheren Landing Page in Ihrem Vertriebskanal.

Dort bieten Sie ihnen die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren.

Warum?

Weil Sie so langsam eine Beziehung zu diesen Kunden aufbauen können. Und die zukünftigen Kunden lernen Ihr Angebot besser kennen.

Ein weiterer Vorteil einer solchen vorgeschalteten Landing Page: Darüber können Sie die zukünftigen Kunden auch auf die eigentliche Verkaufsseite führen.

3 Faktoren zur effektiven Anwerbung von Kunden

Wie können Sie möglichst viele Besucher mit Ihrer Landing Page erreichen? Es gibt drei Schlüsselfaktoren, die Ihre Conversionsrate beeinflussen. Also die Anzahl der Besucher, die zu Kunden werden.

Diese Faktoren sind:

Wichtigkeit.

Wann ist Ihr Angebot für Ihre Zielgruppe von Belang? Wenn es den Interessen der Landing Page Besucher entspricht. Und für die Lösung von deren Problemen bedeutsam ist.

Beispiel:
Ihre Zielgruppe hat Probleme, mit ihrem Hund zu spielen. Dann hilft ein E-Book über Hundenamen diesen Personen nicht weiter. Ein Buch mit dem Titel „5 Wege, effektiver mit Ihrem Hund zu spielen“ ist genau das, was sie suchen.

Mehrwert.

Das Angebot sollte aber auch für den Kunden einen erkennbaren Mehrwert haben. Und je dringender das Problem der Zielgruppe ist, desto mehr Bedeutung messen sie der angebotenen Lösung bei.

Zur Verdeutlichung:
Ein Gutschein mit 10 % Rabatt ist ansprechender als einer mit 5 % Rabatt.
Ein E-Book über „10 Wege, mit dem Hund zu spielen“ lockt mehr als eines mit nur 5 Möglichkeiten dazu.

Machbarkeit.

Erinnern Sie sich? Weiter oben habe ich erklärt, dass potentielle Kunden meist nicht direkt gewonnen werden können. Aus demselben Grund sollten Sie diese Besucher nicht sofort mit zu vielen Infos überfordern. Übertreiben Sie es mit den Angeboten nicht.

Bleiben Sie realistisch.

Um beim Beispiel mit dem Hundetraining zu bleiben: Ein ganzjähriger Hundetrainingskurs für Profis wäre zu viel. Die Besucher sind ja noch keine Profis. Sonst würden die oben genannten Titelbeispiele sie nicht ansprechen.

Also: Bieten Sie so viel Mehrwert, wie es sinnvoll ist. Aber auch nicht mehr als die Zielgruppe auf einmal verarbeiten kann. Oder aktuell benötigt.

Präsentieren Sie zuerst Ihre Lösung

Oft werden auf Landing Pages alle möglichen Merkmale und Vorteile eines Produktes im Detail aufgelistet.

Das ist aber nicht immer zielführend.

Manchmal ist eine andere Vorgehensweise geeigneter. Nämlich dann: Wenn es um einfache Produkte geht.

Die eine klare Lösung anbieten

Bei solchen Produkten wissen die Kunden schon genau, was sie suchen. Eine lange Liste mit den Merkmalen auf der Landing Page ist dann nicht nötig.

In diesen Fällen müssen Sie die Kunden anders für sich und das beworbene Angebot gewinnen. Wie das? Durch eine klare Aussage.

Der zukünftige Kunde muss auf dem ersten Blick sehen, worum es geht. Dass Sie genau das anbieten, was er gesucht hat.

Nur dann wird er weitere Infos anfordern. Oder was auch immer der nächste Schritt ist. Unter die Beschreibung gehört natürlich ein Button mit der entsprechenden Handlungsaufforderung.

Vergessen Sie nicht: Für den ersten Klick gibt es keine zweite Chance.

Überzeugt die knappe Beschreibung den Besucher nicht sofort, ist er schnell wieder weg. Und schaut sich anderswo um.

Hier ist ein Beispiel:

Nehmen wir einmal an, ein Besucher sucht einen Teppich. Nicht irgendeinen: Sondern einen langflorigen Teppich. Und preiswert sollte er auch sein.

Mal ehrlich: Wie würden Sie reagieren, wenn Sie auf einer Landing Page für langflorige Teppiche mit allen möglichen Details zur Größe oder zur Verarbeitung überflutet würden?

Würden Sie da nicht auch wegklicken? Auch wirken etwa übertriebene Lobhudeleien der Qualität nicht gerade glaubwürdig.

Eine klare und einfache Aussage führt eher zum Erfolg.

Also eine Überschrift wie: „Günstige langflorige Teppiche für jedes Heim“.
Darunter beschreiben Sie in einem Satz die wichtigsten Besonderheiten der Teppiche.

Nennen Sie nur, was die Kunden gezielt interessiert. Haben die Teppiche beispielsweise ein spezielles Material? Solche Infos zum Beispiel.

Sie könnten auf einer solchen Landing Page ein schönes Foto von den Teppichen einfügen. Damit sparen Sie sich Worte zum Muster und zur Farbe. Die wichtigsten Elemente bei dieser Art Landing Page sind also:

  • Eine klare Aussage in der Überschrift.
  • Darunter ein Satz zur Beschreibung. Was macht dieses Produkt aus?
  • Die Handlungsaufforderung. Meist in Form eines Buttons.

Ideal ist es, den kurzen Text und den Button zu zentrieren. So stößt der Blick des Besuchers beim Aufrufen der Landing Page automatisch darauf.

Noch ein Tipp zum Button:

Sie kennen ja die üblichen „Call to action“ Texte wie: „Erfahren Sie mehr“. „Jetzt registrieren“. „Hier bestellen“. Oder „Hier downloaden“. Diese Texte sind sehr allgemein. Und somit beliebig. Damit fällt ein Angebot garantiert nicht auf.

landing page erstellen
pixabay.com © harshahars

Wie können Sie sich mit Ihrem Angebot besser abheben? Ganz einfach: Passen Sie den Text an das an, was Sie anbieten.

Seien Sie dabei ruhig kreativ. Auch hier sollte das konkrete Angebot eindeutig erkennbar sein.

Einige Beispiele knackiger Button-Texte für Anleitungen zum Hundetraining:
„Ich möchte, dass mein Hund auf mich hört!“
„Ich bin es satt, dass mein Hund mir nicht gehorcht“
„Laden Sie hier das Handbuch zum Hundetraining herunter.“

Auch bei einer individuellen Handlungsaufforderung können Sie die Dringlichkeit betonen. Und zwar durch Wörter wie „jetzt“ oder „hier“. Dies verstärkt die auffordernde Wirkung.

Lassen Sie den Besucher das für ihn passende Angebot wählen

Für komplexe Angebote reichen die einfachen Landing Page Varianten oft nicht aus.
Zum Beispiel, wenn Sie mehrere Produkte anbieten. Und diese Produkte unterschiedliche Probleme aus einem Themenbereich lösen.

Ein Kunde wird sich dann nur für eine dieser Lösungen interessieren. Die anderen Produkte sind ihm egal.

Hier macht es Sinn, die Landing Page in übersichtliche Bereiche einzuteilen. In jedem Bereich geben Sie unter der Produktbezeichnung eine kurze Beschreibung an.

Darunter setzen Sie einen Link auf eine weiterführende Unterseite. Oder den dazugehörigen „Call to action“.

So kann der Interessent zwischen diesen Möglichkeiten wählen. Und weitere Informationen zu diesem Produkt anklicken. Ohne sich mit den anderen Lösungen befassen zu müssen.

Beispiel Hubspot

Ein gutes Praxisbeispiel für solche Landing Pages sind die für die Software Hubspot. Insbesondere die englische Landing Page, auf der gleich mehrere Optionen angeboten werden.

hubspot

Dort finden sich gleich oben die verschiedenen Optionen. Ergänzende Informationen und ein Link zum Blog befinden sich weiter unten. Zum Vergleich: Auf der deutschen Landing Page von Hubspot müssen die Besucher mehr scrollen.

Aber auch sie bietet gleich oben zwei Wahlmöglichkeiten:

1. Für diejenigen, die das Programm gratis testen wollen.
2. Für weitere Informationen.

Im Titel wird der Vorteil klar hervorgehoben. Es folgt eine Kurzbeschreibung.

Darunter steht eine Grafik, welche die Elemente der Software auflistet. Dann kommt wiederum eine Auswahl für weitere Informationen: Je nachdem, ob das Programm für das Marketing oder den Direktvertrieb genutzt werden soll.

Die Buttons mit den „Call to actions“ sind knapp und deutlich bezeichnet. Die Ich-Form bei der oberen Auswahl spricht den Kunden direkt an.

Links zu spezielleren Informationen zeigt diese Landing Page weiter unten an. Zum Beispiel zu Fallstudien oder Blogartikeln. Auch diese Linktexte sind einfach und klar.

Zum Beispiel: „Mehr Infos“, „Mehr Fallstudien“ oder „Webinar ansehen“.

Was können Sie aus diesem Anwendungsbeispiel lernen?

Je detaillierter die Infos, desto weiter unten sind sie platziert. Denn nicht jeder will alle Details wissen. Das Wichtigste steht immer oben.

Am besten ist es natürlich, wenn die Interessenten nicht zu viel scrollen müssen. Ganz zu vermeiden ist dies bei komplexen Angeboten jedoch nicht.

Deshalb achten Sie bitte stets auf die Reihenfolge: Von Wichtigem zu weniger Wichtigem. Zusätzliche Infos gehören nach unten.

Die „Call to Actions“ sollten selbstverständlich stets klar benannt sein. Bei der oben stehenden, wichtigsten Auswahl ist die Ich-Form eine gute Idee. Bzw. eine Form, welche die jeweilige Zielgruppe auf passende Weise persönlich anspricht.

Wann ist eine Landing Page mit Wahlmöglichkeiten sinnvoll?

Na? Ahnen Sie es schon? Genau: Diese Art Landing Page passt perfekt für Angebote, die mehrere Zielgruppen ansprechen sollen.

Wenn Sie zum Beispiel mehrere Lösungen für verschiedene Einzelprobleme innerhalb einer Produktkategorie anbieten.

Anders ausgedrückt: Wenn Sie mehrere Leistungen zu einem übergreifenden Thema anbieten. Und jede dieser Leistungen bietet etwas Spezielles, wonach eine bestimmte Zielgruppe sucht.

Denn jede dieser Zielgruppen will individuell angesprochen werden. Jede Zielgruppe hat andere Fragen zu dem gesuchten Produkt. Das leuchtet ein, oder?

Klar könnten Sie auch für jede einzelne Zielgruppe eine komplett eigene Landing Page erstellen. Das wäre aber viel aufwendiger.

Das Tagesgeschäft nimmt viel Zeit in Anspruch. Da bleibt oft keine Zeit für die Erstellung einer Vielzahl von Landing Pages.

Also ist so eine Landing Page mit Auswahlmöglichkeiten eine tolle Lösung. Finden Sie nicht auch? So schlagen Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Die Besucher erhalten damit eine kompakte Übersicht. Und können weitere Informationen anklicken, die sie interessieren.

Und wie erstellen Sie eine solche Landing Page?

Das ist ganz einfach.

Natürlich brauchen Sie dafür Links, auf die Sie verweisen können. Dies können andere Landing Pages sein, die zu den entsprechenden Produktseiten führen. Oder Artikel. Oder Testberichte. Welche Infos auch immer dort passen.

Wollen Sie eine weitere Option auf der Landing Page einbauen? Dann brauchen Sie zwei Elemente: Einen Ankerpunkt und ein Sprungziel.

Was ist ein Ankerpunkt? Das ist der Seitenbereich, auf dem die Besucher beim Klick auf den Link landen. Die Seite „springt“ dann zum entsprechenden Bereich.

Und das Sprungziel? Ist der Bereich, auf den gesprungen werden soll. Nachdem der Besucher auf den Link geklickt hat. Alles klar? Fein.

Nun gehen Sie so vor:

1. Fügen Sie diesen Ankerpunkt in den Titel des Sprungziels ein.
2. Dann gehen Sie in den Bereich, wo Sie den Link einfügen möchten. Aber kopieren Sie nicht den ganzen Link in den dortigen Tag! Sondern die ID-Bezeichung des besagten Ankerpunktes.

Diese ID haben Sie beim Erstellen des Ankerpunktes angelegt. Sie steht hinter einem Hashtag (#).

Setzen Sie diesen Link in einen Button oder ein Feld oben auf der Landing Page. So gelangen die an diesem Teil interessierten Besucher direkt dorthin.

Zwischenfazit

Was ist zu beachten, damit Landing Pages ihr Ziel erfüllen? Die Wahl der richtigen Landing Page ist der Schlüssel zu deren Erfolg.

Doch welche ist die richtige für Ihren Zweck? Wie sollte Ihre Landing Page gestaltet sein? Sie haben hier 6 verschiedene Wege zur erfolgreichen Landing Page kennen gelernt:

1. Die „Coming Soon“ Landing Page: Damit können Sie ein bald erscheinendes Angebot vorab ankündigen. Und so schon früh Kunden gewinnen.
2. Landing Pages mit einem Video: Eine sehr kreative Variante. Geeignet für komplexere Produkte oder Dienstleistungen. Bei denen Sie etwas erläutern wollen. Und die eine einzigartige Geschichte erzählen. Eine Story, welche die Besucher rasch für sich einnimmt.
3. Eine Landing Page mit verschiedenen Bereichen: Ideal für komplexe Produkte, die sich nicht gut in einem Video präsentieren lassen. Oder wenn Sie keine Möglichkeit zur Videoerstellung haben. Hier können Sie in jedem Bereich ein Merkmal darstellen.
4. Erzeugen Sie mit Ihrer Landing Page Leads: Zum Beispiel durch einen Gutschein. Oder ein Ratgeber-E-Book.
5. Bei einfachen Angeboten: Konzentration auf das Wesentliche. Das heißt: Auf die Lösung, die Sie für eine bestimmte Situation anbieten. Keine überflüssigen Infos.
6. Landing Page mit Auswahlmöglichkeiten: Für verschiedene Lösungen zu einem Thema. Damit jeder Interessent schnell das findet, was er sucht.

Egal, für welche dieser Varianten Sie sich entscheiden: Wichtig ist eine klare Darstellung. Es muss sofort ersichtlich sein, worum es geht.

Verwenden Sie nur wenig Text. Weniger ist hier mehr. Nichts soll von dem Anliegen der Landing Page ablenken.

Keinesfalls sollten Sie den „Call to action“ vergessen!

Eine Landing Page ist immer auf eine bestimmte Handlung ausgerichtet. Ob das nun eine Newsletter-Bestellung, eine Anmeldung auf einer Homepage oder die Anforderung von Informationen ist.

Ohne „Call to action“ ist jede Landing Page nutzlos. Logisch.

Welche Elemente Ihrer Landing Page Sie bei schlechter Conversion unter die Lupe nehmen sollten

Es ist also nicht schwer eine Landing Page zu erstellen.

Sie müssen nicht selbst programmieren. Sie brauchen auch keinen Einblick in Farbpsychologie für Ihr Design.

Eine Vielzahl von Tools mit unzähligen Templates nimmt Ihnen die Arbeit ab.

landing page
www.templatemonster.de

Mit intuitivem „Drag and Drop“ erstellen Sie im Handumdrehen Ihre erste eigene Landing Page.

Traffic zu generieren ist ungleich schwerer. Die Regelmäßigkeit beim Bloggen macht’s. Dann kommen Besucher praktisch von alleine. Klingt nach einem Kinderspiel, oder!?

Doch ist es wirklich so einfach, eine erfolgreiche Landing Page zu erstellen? In diesem Artikel verrate ich Ihnen 6 wichtige Tipps, welche Elemente einer Landing Page Sie bei einer schlechten Conversion genauer untersuchen sollten.

Der Erfolg ist von vielen Faktoren abhängig. Entscheidend sind oft Kleinigkeiten. Verstehen Sie Ihre Landing Page als Motor.

Die Drehzahlen in Bezug auf Umsätze oder Newsletter-Abonnenten sind nicht hoch genug? Finden Sie die richtigen Stellschrauben!

So weit, so gut. Doch wo fangen Sie an? Wie machen Sie aus Ihrer ansprechenden Landing Page eine erfolgreiche?

Besucher wollen einen Mehrwert. Und genau diesen sollte Ihre Seite liefern. Im Idealfall innerhalb der ersten 20 Sekunden:

Es gibt Gründe, weshalb Besucher Ihre Seite schnell wieder verlassen. Und es gibt Möglichkeiten sie zum Bleiben zu bewegen. Ich möchte Ihnen zeigen wie.

Sie sind unzufrieden mit der Conversion Ihrer Landing Page? Nehmen Sie bestimmte Komponenten genauer unter die Lupe!

Ich bemühe noch einmal das gedankliche Motorengeräusch. Hier sind die sechs wichtigsten Stellschrauben für eindrucksvolle Drehzahlen:

Performance Ihrer Webseite

Hand aufs Herz: Wie lange warten Sie bis eine Webseite lädt?

Ich schätze nicht länger als ein paar Sekunden.

Fakt ist: Jeder vierte Besucher verlässt eine Seite bereits innerhalb von vier Sekunden.

Der erste Eindruck zählt. Und für diesen haben Sie auch hier keine zweite Chance.

Sie sind im Onlinehandel aktiv? Dann verlieren Sie nicht nur Besucher. Sie verlieren potentielle Kunden. Und wer verschenkt schon gerne Geld?

Denken Sie noch einen Schritt weiter.

Wie wichtig ist Ihnen die Platzierung Ihrer Seite in Suchmaschinen? Sie wollen gefunden werden! Und dabei hilft eine gute Performance.

Seit 2010 ist Ladezeit offiziell ein Ranking-Faktor und somit Qualitätsmerkmal von Webseiten. Mit Google Webmaster-Tools können Sie die Performance Ihrer Seite untersuchen und optimieren. Nein, Sie sollten sogar!

Das Stichwort ist „User Experience“: Je schneller eine Seite, desto positiver das Erlebnis.

Sehen Sie jeden Seitenaufruf als Klingeln an Ihrer Haustür. Sie werden nicht jeden Einzelnen zum Bleiben bewegen. Sie können jedoch beeinflussen, wie lange Sie Ihre Besucher draußen warten lassen.

Und noch etwas: Machen Sie Ihre Webseite mobilfähig. Besonders auf Smartphone oder Tablet ist Schnelligkeit Trumpf. Responsive Webdesign macht’s möglich.

Gehen Sie mit der Zeit! Oder Ihre Besucher gehen mit der Zeit!.

Wie die optimale Ladezeit einer Webseite aussieht? Fast jeder Zweite sagt: zwei Sekunden.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihre Konversionsrate um 74 Prozent steigern. Einfach indem Sie die Ladezeit Ihrer Webseite von acht auf zwei Sekunden reduzieren? Nicht unwahrscheinlich!

Denken Sie über den Tellerrand hinaus! Nicht immer sind Elemente auf der eigentlichen Seite Grund für lange Ladezeiten.

Die optimale Landing Page gibt es vermutlich nicht. Wohl aber Mittel und Wege die eigene Seite zu optimieren.

Hier sind drei Ursachen für lange Ladezeiten:

Billiges Webhosting

Welches sind Ihre Kriterien für den idealen Hosting-Provider? Vermutlich Preis und Leistung.

Gerade zu Beginn ist ein preiswerter Anbieter mit gutem Ruf die beste Wahl. Doch welches Hosting-Paket wächst schon mit Ihren Anforderungen?

Nehmen wir an, der Bekanntheitsgrad Ihrer Webseite steigt. Mehr Besucher bedeutet mehr Traffic. Und den muss der Server Ihres Hosts bewältigen.

Bei Billiganbietern teilen Sie sich den Server mit einer Vielzahl von Webseiten. Eine einfache Rechnung: Je größer die Serverlast, desto niedriger die Reaktionszeiten. Die Performance aller Seiten leidet. Auch Ihrer eigenen!

Premium-Anbieter bieten meist exklusivere Servernutzung. So können auch Sie ein paar Prozent Leistung aus Ihrer Seite kitzeln. Vielleicht die entscheidenden.

Ausgefallene Slider und andere JavaScript Effekte

Die Frage sei erlaubt: Brauchen wir diese rotierende Bildergalerien oder blinkende Banner wirklich?

Wenn Sie meine Meinung schätzen, verzichten Sie darauf! Animierte Elemente, die vergessen zu animieren.

Wissen Sie, wie viele Besucher auf Angeboten in Slidern klicken? Ein Prozent! Beinahe ausnahmslos auf das erste Bild in der Galerie.

Der Grund? Sogenannte „Banner-Blindheit“.

Tests in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit von Webseiten belegen, dass Besucher solche Inhalte ausblenden. Sie sind wirkungslos.

Sparen Sie den Platz und die Ressourcen! Besonders auf Mobilgeräten sind diese Effekte eher Bremse als Gaspedal. Sofern Sie überhaupt dargestellt werden.

Mit Tools wie Pingdom können Sie die Ladezeit Ihrer Seite unter die Lupe nehmen:

Finde Sie heraus, welche Elemente besonders lange laden. Hinterfragen Sie deren Mehrwert. Optimieren Sie Ladezeit und Benutzerfreundlichkeit.

Hohe Dichte an Bildern

Sehen Sie den Ladevorgang als einen Versuch im Gewichtheben. Mit jedem Bild packen Sie eine zusätzliche Hantelscheibe auf die Stange.

Ihr Hosting-Provider hat also mehr zu stemmen. Stichwort: Serverlast. Auch Ihre Besucher haben mehr zu verarbeiten. Sie wollen lenken. Nicht ablenken.

Denken Sie daran: Ihre Landing Page ist die Botschaft. Bilder sind lediglich Mittel zum Zweck. Bleiben Sie relevant. Bei Text und Bild.

WordPress Plugins wie EWWW Image Optimizer oder Optimus helfen bei der Bildoptimierung im Hintergrund.

Ein abschließender Test mit Pingdom kann helfen, potentielle Schwergewichte ausfindig zu machen.

Egal wo Sie den Hebel ansetzen, Performance ist messbar und machbar!

Überschrift

Die Überschrift ist oftmals der erste Kontakt zwischen Ihnen und Ihren Besuchern. Sorgen Sie dafür, dass es nicht der einzige bleibt!

Vier von fünf Besuchern lesen Ihre Überschrift. Nur einer von ihnen den kompletten Text.

Die ideale Überschrift kommuniziert Ihre Botschaft präzise und prägnant. Wecken Sie Neugier. Setzen Sie Erwartungen in Ihr Produkt.

Bündeln Sie Ihre Botschaft. 10 bis 15 Wörter sollten ausreichen, Ihre Leser und auch Ihr Ziel zu erreichen.

Sie selbst sollten Zeit für die Überschrift aufbringen. Nicht Ihre Leser!

Lernen Sie aus Fehlern. Auch aus Fehlern anderer. Doch was heißt das in Bezug auf den Titel Ihrer Landing Page?

Ein vager Titel ohne „Leistungsversprechen“

Der Mehrwert Ihres Produktes muss deutlich sein. Und Ihre Überschrift sollte diesen nicht nur andeuten. Zeigen Sie konkret, wie Sie Ihren Kunden helfen können.

Was nutzt eine knackige Überschrift, wenn sie zu abstrakt ist? Sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe!

Sie verlieren den Faden

Nehmen wir an, Sie investieren in Pay-per-Click-Anzeigen über AdWords. Der Dialog mit Ihren potentiellen Kunden beginnt also bereits auf Google. Die Überschrift Ihrer Landing Page sollte diesen nahtlos fortsetzen.

Greifen Sie das erste Versprechen auf. Bestätigen Sie die Erwartungen. Und dann verstärken Sie diese.

Die Überschrift geht unter

Ihr Titel sollte herausragend sein. Im wahrsten Sinne des Wortes. Was nutzt der beste Aufhänger, wenn er nicht gelesen wird?

Die meisten Benutzer überfliegen eine Webseite nur. Der Blick Ihrer Besucher sollte unweigerlich über die Überschrift stolpern.

Machen Sie den Titel groß genug. Ändern Sie die Ausrichtung. Experimentieren Sie mit Farben und Weißraum.

Gestalten Sie Ihre Überschrift lesbar und lesenswert zugleich.

Wie gut ist Ihre Landing Page wirklich?

Sie wollen wissen, wie viel Potential in Ihrer Überschrift steckt? Testen Sie es!

Leider sind die Alternativen für den deutschen Markt rar gesät. Trotzdem, ein Blick auf den Headline Analyzer von CoSchedule kann helfen.

Das Tool prüft Ihre Überschrift auf Herz und Nieren. Heraus kommt ein buntes Bewertungs-Mosaik. Probieren Sie es aus.

Sie haben Inhalt und Design Ihrer Landing Page in der Schublade? Machen Sie den Test! Die verfügbaren Tools sind vielfältig:

– Interessante „Fünf-Sekunden-Tests“ über UsabilityHub

– Aufschlussreiche Heatmaps von Crazy Egg

– Intensive A/B-Tests mit Optimizely

Egal wie gut Ihre Landing Page ist, es geht noch besser. Testen Sie selbst. Oder lassen Sie optimieren.

Call-To-Action

Was haben alle Landing Pages gemeinsam? Sie wollen zum Handeln animieren.

Ganz gleich ob Newsletter-Abonement, eBook-Download oder Terminanfrage – der Besucher Ihrer Seite soll aktiv werden.

Im Marketing-Englisch ist vom „Call-To-Action“ die Rede.

Denken Sie daran: Besucher „scannen“ Ihre Seite.

Der erste Wegweiser auf Ihrer Landing Page ist die Überschrift. Liefern Sie einen weiteren Anker: eine konkrete Handlungsaufforderung.

Ihre Besucher wissen was Sie wollen. Ihr CTA ist der nächste Wegweiser. Bleiben Sie konkret!

Nehmen wir an, Ihre Überschrift hat Interesse geweckt. Liefern Sie den nächsten logischen Schritt. Im Idealfall etwas „klickbares“. Einen Button.

Doch wie sollte dieser aussehen? Wie kommunizieren Sie den Aufruf zur Handlung?

Machen Sie Ihre Botschaft prägnant und greifbar

Schreiben Sie kurz und knackig. Ein paar Wörter reichen aus. Überzeugen Sie nicht. Seien Sie überzeugend!

Sie wollen animieren. Tätigkeitsverben unterstreichen den positiven Grundton Ihrer Botschaft. Fordern Sie nicht. Fördern Sie!

Nehmen wir an, Sie möchten Ihren neuesten Online-Kurs an den interessierten Lerner bringen. Welche Schaltfläche animiert vermeintlich mehr Klicks?

Ich sage die zweite Variante. Warum? Der Mehrwert ist greifbarer und die Aufforderung behutsamer formuliert. Was meinen Sie?

Denken Sie nicht in den Kategorien „richtig“ oder „falsch“. Machen Sie es „passend“. Sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe.

Nutzen Sie die Möglichkeiten von A/B-Tests. Sie werden staunen, welchen Unterschied ein einziges abgeändertes Wort machen kann.

Ihr Call-To-Action sollte sich abheben

Experimentieren Sie mit Größe, Form und Farbe. Denken Sie daran: Sie wollen einen Anker setzen.

Verknüpfen Sie Ihre Handlungsaufforderung mit einer Aktion. Machen Sie Ihren Call-To-Action „klickbar“. Schaltflächen sind effektiv.

Ihre Besucher wissen was sie wollen. Weisen Sie ihnen den Weg dorthin. Mit einem Button liegt der Mehrwert meist nur einen Klick entfernt.

Tools wie CSS Button Generator oder WordPress Plugins wie MaxButtons helfen bei der Erstellung eigener Schaltflächen. Probieren, testen und optimieren Sie.

Das Design Ihrer Webseite gibt die gestalterische Richtung vor. Scheuen Sie trotzdem nicht, Akzente zu setzen.

Überdenken Sie die Platzierung

Wo wirkt Ihr Call-To-Action am besten? Eine ultimative Empfehlung gibt es nicht. Auch hier heißt es: probieren und gegebenenfalls nachjustieren.

Als Faustregel gilt: Je mehr Text auf der Landing Page, desto tiefer die Platzierung. Ihre Besucher wollen wissen worum es geht. Erst dann kommt das Wie.

Fragen Sie sich, wie komplex ihr Produkt ist. Ist viel Information und Text notwendig? Verwenden Sie mehrere Schaltflächen!

Dosieren Sie jedoch mit Bedacht. Die Platzierung sollte nicht nur ansprechend sein, sondern auch angemessen.

Heatmaps oder sogenannte „Fünf-Sekunden-Tests“ können auch hier bei der Optimierung helfen.

Denken Sie daran: Ihr Call-To-Action sollte Ihre Kunden suchen. Nicht umgekehrt.

Prestige

Nehmen wir an, Sie möchten ein Produkt online kaufen. Worauf schauen Sie zuerst?

Als Käufer wollen Sie einen Mehrwert. Das Produkt soll Ihnen helfen, in gewisser Weise Komfort bringen.

Vertrauen Sie blindlings auf das jeweilige Produktversprechen? Wohl kaum!

Sie suchen Meinungen. Und wer kann ein Produkt besser bewerten als jemand, der dieses bereits gekauft hat?

Online-Shopping boomt. Und Reviews sind das Salz in der Suppe. Erstaunliche 77 Prozent aller Käufer richten Ihre Kaufentscheidung nach Produktbewertungen aus.

Die persönliche Note

Bewertungen haben mitunter den Stellenwert von persönlichen Empfehlungen. Selbst wer vor Ort kauft, holt sich vorher Meinungen im Internet ein.

Was das für Sie und Ihre Landing Page bedeutet?

Zeigen Sie das Vertrauen anderer Nutzer in Ihr Produkt!

Sie haben bereits zufriedene Kunden? Lassen Sie diese zu Wort kommen! Unterschätzen Sie keinesfalls die Wirkung von Kundenmeinungen auf Ihrer Seite.

Sie arbeiten an Ihrer Landing Page für Ihren Newsletter? Zeigen Sie, was neue Leser erwartet und wie viele Abonnenten schon überzeugt sind. Besser noch: Binden Sie positives Feedback über Social Media direkt auf Ihrer Seite ein.

Nutzen Sie Verkaufszahlen oder Fallstudien als Vertrauensargument. Oder die Strahlkraft von Firmen und deren Logos. Vorausgesetzt Sie sind im B2B-Sektor zuhause.

Einen Schritt weiter geht Influencer Marketing. Überzeugen Sie Meinungsbildner in Ihrer Nische. Profitieren Sie von deren Ansehen und Reichweite.

Wecken Sie Begeisterung. Bleiben Sie jedoch relevant und glaubwürdig.

Ihr Erfolg steht und fällt mit der Zufriedenheit Ihrer Kunden. Denken Sie daran, bevor Sie neue Kunden für sich gewinnen wollen.

Landing Page Traffic

Würden Sie in einen Bücherladen gehen um Lebensmittel zu kaufen?

Ergibt auch keinen Sinn!

Ähnlich „effektiv“ sind Besucherströme von sagen wir Fitness-Blogs auf Ihre Online Marketing Landing Page.

Sie wollen die „richtigen“ Besucher. Denken Sie an Ihre Zielgruppe. Immer. Bleiben Sie relevant!

Nehmen wir an, ein Großteil Ihrer Besucher kommt über Facebook-Werbung und Google AdWords auf Ihre Seite.

Es liegt an Ihnen die richtige Ansprache zu finden. Und diese ist auf beiden Plattformen unterschiedlich.

Machen Sie nicht den Fehler Ihre Besucher als ein großes Ganzes zu sehen! Ihre Besucher sind individuell. Und so sollte auch Ihre Ansprache sein.

Keine Angst, Sie brauchen nicht für jeden Besucher eine spezielle Landing Page. Aber vielleicht für jede Besuchergruppe?

Texten und testen Sie möglichst zugeschnitten auf die jeweilige Plattform. Um interessierte Zuhörer zu finden, müssen Sie deren Sprache sprechen.

Optimieren Sie Ihre Anzeigen. Verbessern Sie so Ihre Erfolgsaussichten.

Doch wo fangen Sie an?

Analysieren Sie! Nehmen Sie Ihre Besucherzahlen unter die Lupe. Finden Sie heraus von wo aus Ihre Besucher auf Ihre Seite kommen.

Variieren Sie ihre Landing Pages

Perspektive ist entscheidend! Ist jemand in den Google Suchergebnisse auf Ihre Seite gestoßen oder über einen Link in Ihrem Newsletter? War Google AdWords der Ausgangspunkt oder ein Link in Social Media?

Denken Sie daran: Jede dieser Besuchergruppen hat eine andere Motivation.

Sie sind skeptisch?

Nehmen wir an Sie haben ein kleines Café. Sie haben Stammkunden aber auch Laufkundschaft. Jemand hat Ihren Handzettel dabei und jemand anders kommt auf Empfehlung eines Freundes.

Begrüßen Sie jeden Kunden gleich? Vermutlich nicht.

Ich kann Ihren Einwand förmlich spüren: Woher sollen Sie wissen, welcher Besucher gerade vor Ihnen steht? Das wissen Sie auch bei Ihrer Webseite nicht.

Aber spinnen wir den Faden weiter. Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine separate Tür und einen Tisch für jede der Besuchergruppen.

Undenkbar sagen Sie? Nicht auf Ihrer Webseite!

Finden Sie heraus durch welche Tür Ihre Besucher kommen und präsentieren Sie ihnen direkt den richtigen Tisch. Zeigen Sie je nach Link die passende Landing Page.

Keine Angst, Sie brauchen nicht für jede Quelle eine komplett neue Landing Page. Passen Sie an. Seien Sie spezifisch und relevant.

So weit, so gut. Doch was können Sie konkret tun?

1. Aufpassen: Behalten Sie die Click-Through-Rate Ihrer Ads im Auge. Sind Platzierung und Ansprache stimmig, stimmt auch die Klickrate.

2. Anpassen: Erstellen Sie sogenannte „Buyer Personas“. Ein genaues Besucherprofil erleichtert die effektive Platzierung und Ansprache. Google Analytics und Facebook Insights helfen beim Zusammentragen demografischer Details.

Sie haben ein Ziel. Und Sie haben eine Zielgruppe. Es liegt an Ihnen, bringen Sie beides in Einklang.

Bedenken Sie: Um Ihr Ziel zu erreichen, müssen Sie zunächst Ihre Zielgruppe erreichen.

Sie wollen nicht nur Traffic. Sie wollen Besucher. Sorgen Sie dafür, dass es die richtigen sind.

Design Ihrer Landing Page

Wussten Sie, dass zwei Drittel aller Internetnutzer Sicherheitsbedenken haben?

Ihre Glaubwürdigkeit ist entscheidend. Und die fängt beim Design an.

Ihre Landing Page muss auf Anhieb Interesse wecken. Kommunizieren Sie prägnant den Mehrwert Ihres Produktes. Das Design ist der visuelle Verstärker.

Gutes Design wirkt, wenn man es kaum wahrnimmt. Gutes Design lenkt ohne abzulenken.

Erinnern Sie sich an meinen Hinweis für Ihren Call-To-Action? Er sollte sich abheben.

Lassen Sie Ihre Besucher stolpern. Nicht über Ihre Botschaft, sondern Ihren Call-To-Action.

Setzen Sie optische Reizpunkte. Arbeiten Sie mit Kontrasten. Behalten Sie jedoch die Harmonie des Gesamtdesigns im Auge.

Hier ein paar kleine Tipps für das Design Ihrer Landing Page:

1. Lenken Sie den Blick Ihrer Besucher

Sie wissen bereits, wie Nutzer eine Webseite entdecken: sie scannen. Der Blick wandert über die Seite. Wie wäre es mit ein paar Wegweisern?

Pfeile sind gute Richtungsweiser. Oder nutzen Sie Linien als gedankliche Schienen für Ihre Besucher.

Unterschätzen Sie auch nicht die Macht von Augen. Betrachter folgen intuitiv dem Blick von anderen Menschen auf Fotos:

Sehen Sie was ich meine?

2. Wenn Designvorlagen & Stockfotografie, dann richtig

Designvorlagen und Stockfotos sind ein zweischneidiges Schwert. Warum? Stichwort: Exklusivität.

Nehmen wir an Sie nutzen ein vorgefertigtes WordPress-Theme. Wollen Sie „Ihr“ Design auf einer anderen Seite sehen? Vermutlich nicht.

Bei Stockfotos ist das nicht anders. Und die Klischee-Falle gibt’s meist inklusive.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Themes und Designvorlagen sind praktisch. Trotzdem, ein gewisses Alleinstellungsmerkmal und Wiedererkennungseffekt sind unverzichtbar.

Ihr Produkt ist individuell? Dann sollte das Design Ihrer Seite das unterstreichen!

Nutzen Sie Tools und Templates für Ihre Landing Page. Eine wirklich gute Designvorlage ist flexibel. Und genau das sollten Sie ausnutzen.

Zwischenfazit

Ein Patentrezept gibt es nicht. Nehmen Sie Ihre eigene Seite unter die Lupe. Die erwähnten sechs Elemente sind Ansatzpunkte. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ein kritischer Blick hilft. Nicht nur beim Blick auf die eigene Seite. Holen Sie sich Anregungen bei Mitbewerbern. Ein guter Einstieg sind außerdem Online-Galerien:

Seien Sie flexibel. Und bleiben Sie es. Sie wollen Ihre Landing Page optimieren. Und dazu müssen Sie testen. Und nachjustieren. Am besten regelmäßig.

Egal ob als Blogger oder Geschäftsmann, Ihr Terminplan ist voll. Finden oder, besser noch, schaffen Sie Platz für Verbesserungen an Ihrer Landing Page. Ändern und analysieren Sie.

Denken Sie daran: Ihre Landing Page ist nicht fertig, sobald sie online ist. Sie sind erst fertig, wenn Ihre Conversion stimmt.

Diese Glaubwürdigkeits-Killer sollten schleunigst von Ihrer Landing Page verschwinden

Wer kennt das nicht:

Ihre Erwartung gibt zielstrebig die Richtung vor. Nur die Resultate haben Probleme Schritt zu halten. Ihre Landing Page soll nachhaltig Interesse wecken. Potentielle Interessenten sollen aktiv werden. Das gelingt nicht immer. Stichwort Konversion.

Dem digitalen Dienstleister Econsultancy zufolge ist diese ausbaufähig. Nur jedes fünfte Unternehmen ist zufrieden mit der eigenen Conversion Rate.

Hand aufs Herz: Wie zufrieden sind Sie selbst?

Vermutlich haben Sie Ihre eigene Landing Page schrittweise optimiert. Ihre Seite sieht gut aus und dennoch fehlt etwas: Konversion. Woran liegt das?

Gute Landing Pages animieren. Erfolgreiche Landing Pages sind zudem glaubwürdig. Vertrauen Sie mir, Kunden haben ein sagenhaftes Gespür dafür!

Sie sind sich Ihrer Glaubwürdigkeit bewusst? Sehr gut! Doch wie sieht es bei Ihren Besuchern aus?

Die Frage ist nicht wie gut Ihre Seite konvertiert. Die entscheidende Frage ist wie gut sie kommuniziert! Wecken Sie Interesse und Vertrauen zugleich.Landing Pages sind ein unglaublich effektives Werkzeug. Vorausgesetzt Sie setzen es richtig ein.

Ich möchte Ihren Blick schärfen. Nehmen Sie Ihre eigene Landing Page unter die Lupe.

Machen Sie potentielle Glaubwürdigkeits-Killer ausfindig. Und dann handeln Sie!

Hier sind die vier wichtigsten:

Mangelndes Prestige

Glaubwürdigkeit ist Ansichtssache. Jeder Besucher ist ein anderer Betrachter.

Anders formuliert: Was für mich glaubwürdig ist, mag für Sie fragwürdig sein.

Nehmen wir ein Beispiel: Wissen Sie, was eine übergroße, knallig rote Überschrift bei mir bewirkt? Skepsis. Ich wittere Verdächtiges. Und mache einen großen Bogen darum.

Bei anderen wirken genau solche optischen Reize. Ein Klick als Bestätigung.

landing page erstellen
pixabay.com © geralt

Sie sehen: Glaubwürdigkeit liegt im Auge des Betrachters.

Ein grundlegender Faktor bei der Bewertung von Glaubwürdigkeit ist Ansehen. Doch was bedeutet das für Sie und Ihre Landing Page?

Verstehen Sie Prestige als Vertrauens-Kapital. Nutzen Sie es!

Sie müssen nicht versprechen. Sie können für sich sprechen lassen. Überzeugend sein, ohne überzeugen zu müssen.

Wer möchte das nicht?

Lassen Sie Ihre Kunden sprechen

Ein überaus interessantes Konzept hat der amerikanische Autor Robert Cialdini mit seinem Buch Influence etabliert: Social Proof. Die Idee dahinter: Wir tun, was wir bei anderen sehen.

Kennen Sie das Experiment, bei dem Menschen auf offener Straße aufmerksam in den Himmel schauen? Tatsächlich gesellen sich mehr und mehr Passanten dazu. Neugierige, die den Blicken folgen.

Was das mit Ihrer Landing Page zu tun hat?

Auch Sie wollen „Passanten“ zum Anhalten bewegen. Je größer die Gruppe der Aufmerksamen, desto schneller wächst das Interesse der Neugierigen. Klingt logisch, oder?

Ihr Konzept hat Meinungsbildner überzeugt? Sie konnten bereits Kunden für sich und Ihr Produkt begeistern? Zeigen Sie es! Auf Ihrer Landing Page.

Denken Sie daran: Prestige und Social Proof ist Vertrauens-Kapital. Legen Sie es gut an! Machen Sie die Wertschätzung Ihrer Kunden sichtbar.

Käufer vertrauen auf Altbewährtes. Und auf Meinungen von anderen. Und diese haben in der „Entscheidungs-Waagschale“ mehr Gewicht als Ihr Produktversprechen.

Bedenken Sie jedoch: Social Proof kann auch nachteilig wirken. Vermeiden Sie folgende negativen Signale:

  • Ein Blog, auf dem seit Monaten Stillstand herrscht
  • Social Media Zähler, die auf allgemeines Desinteresse hinweisen
  • Eine vernachlässigte Facebook-Seite mit wenigen Likes
  • Übertrieben gute Kundenmeinungen und gefälschte Testimonials
  • Ein zu hoher oder niedriger Produktpreis
  • Offensichtliche Spam-Kommentare auf Ihrer Seite

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten Ihren Social Proof sichtbar zu machen. Senden Sie die richtigen Signale!

Noch etwas: Zahlen sind mitunter die besseren Wörter. Nutzen Sie Statistiken und Fallstudien.

Veranschaulichen Sie, wie viele Kunden bereits auf Ihr Produkt vertrauen.

Ihr Markt ist international? Zeigen Sie, wie viele Länder Sie bereits erreichen.

Sie verstehen sich vorrangig als Dienstleister? Lassen Sie konkrete Erfolgsgeschichten für sich sprechen.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten den Social Proof und Ihr Prestige sichtbar zu machen. Kommunizieren Sie einen Nutzen. Demonstrieren Sie einen Mehrwert.

Aber denken Sie daran: Bleiben sie authentisch. Versprechen Sie nicht. Lassen Sie für sich sprechen.

Fehlende Transparenz

Hand aufs Herz: Wie groß ist Ihr Vertrauen in Ihr eigenes Produkt oder Ihre Dienstleistung?

Wenn Sie Qualität liefern, können Sie diese auch versprechen. Nein, Sie sollten es sogar!

Ihre Landing Page kommuniziert prägnant den Mehrwert für potentielle Käufer? Sehr gut! Gehen Sie noch einen Schritt weiter.

Die wenigsten Kaufentscheidungen fallen intuitiv. Und doch können Sie Ihre Kunden spontaner machen. Wie? Liefern Sie Argumente!

Geben Sie Ihren Kunden ein Gefühl von Sicherheit. Arbeiten Sie transparent. Machen Sie vermeintlich Kleingedrucktes offensichtlich:

  • unkomplizierte Rücksendung sowie Rückerstattung
  • realistische Qualitäts- und Zufriedenheitsgarantien
  • relevante Sicherheitszertifikate oder Trust-Siegel
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pixabay.com © TeroVesalainen

Sie werden staunen, wie diese Signale auf potentielle Kunden wirken. Von Ihrer Glaubwürdigkeit ganz zu schweigen.

Sie wollen nicht einfach Kunden. Sie wollen zufriedene Kunden. Liefern Sie einen Vertrauensvorschuss!

Würden Sie ohne Überzeugung von Ihrem eigenen Produkt Garantien geben? Wohl kaum. Kunden spüren das!

Ihre Landing Page sollte Transparenz demonstrieren. Verstärken Sie Ihr Produktversprechen. Stärken Sie Ihre Glaubwürdigkeit.

Sie sind skeptisch? Ändern Sie für einen Moment den Blickwinkel. Denken Sie als Kunde.

Kennen Sie den Versandhandel Zalando? Schuhe und Mode online zu kaufen, war vor einigen Jahren noch undenkbar.

Wieso sich die Idee trotzdem durchgesetzt hat? Ein Blick auf deren Webseite hilft: Kostenloser Versand und Rückversand als entscheidendes Verkaufsargument.

Das Service-Konzept des amerikanischen Pendants Zappos ist ähnlich. Und wer sind dessen beste Kunden? Die mit den höchsten Rücksendequoten.

Zappos zusätzlicher Pluspunkt: Ein vergleichsweise großer Zeitrahmen zum Anprobieren und Zurückschicken.

Sie sehen: Sie müssen nicht zwingend den besten Preis bieten. Bieten Sie außergewöhnlichen Service. Liefern Sie Zufriedenheit.

Passend muss es sein

Ein weiteres Beispiel für kundenorientierten Weitblick? Nehmen wir Brillenplatz.de.

Der Online-Optiker bietet zusätzlich die Möglichkeit einer Probebestellung Ihrer Wunschmodelle. Unverbindlich ansehen und auswählen. Auch hier beinahe selbstredend 30 Tage Rückgaberecht bei kostenlosem Versand.

Sie vertreiben eine Dienstleistung? Ihr Produkt ist nicht greifbar? Trotzdem muss es für Ihre Kunden passen.

Nehmen wir an Sie bringen Online-Kurse an interessierte Lerner. Können Sie alle Teilnehmer uneingeschränkt glücklich machen? Wohl kaum.

Erinnern Sie sich an meine Einstiegsfrage für diesen Abschnitt? Zeigen Sie, wie überzeugt Sie von Ihrem Produkt sind. Garantieren Sie die Zufriedenheit Ihrer Kursteilnehmer!

Sie sind skeptisch? Probieren Sie es aus!

Bevor Sie Kunden für sich gewinnen können, müssen Sie deren Vertrauen gewinnen. Transparenz hilft dabei entscheidend. Und mit Ihrer Glaubwürdigkeit steigt auch die Konversion Ihrer Landing Page.

Sie und Ihr Unternehmen sind bereits online aktiv? Dann sind Sie mit Dingen wie Widerrufsrecht oder Fernabsatzgesetz vermutlich mehr als vertraut. Doch wie sieht es mit Trust-Siegeln aus?

Kunden wollen Sicherheit. Insbesondere beim Online-Shopping. Wie sicher sind empfindliche Kundendaten auf Ihrer Seite? Zeigen Sie es!

Nehmen Sie potentiellen Kunden ihre Bedenken. Geben Sie ihnen ein Gefühl von Sicherheit. Mit visuellen Anhaltspunkten in Form von Vertrauenssiegeln.

Doch nicht jedes Siegel hat den gleichen Stellenwert.

Tapezieren Sie Ihre Landing Page jedoch nicht mit Trust Seals. Die Qualität ist entscheidend. Ein A/B-Test kann die finale Auswahl erleichtern.

Die Fülle an Gütesiegeln im E-Commerce ist beachtlich. Finden Sie das passende Signal für Ihre Nische.

Sie arbeiten an der Landing Page für Ihren Newsletter? Denken Sie an Datenschutz! Besser noch: Machen Sie ihn nennenswert!

Ein bis zwei Sätze sollten reichen. Zeigen Sie prägnant, wie wenig auch Sie von Spam und nervigen E-Mails halten.

Sie sehen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten Ihre Glaubwürdigkeit sichtbar zu machen. Senden Sie die richtigen Signale.

Sprachliche Schwachstellen

Eines vorweg: Niemand erwartet auf Ihrer Landing Page literarische Kunststücke. Trotzdem sollte Ihr Text überzeugend sein. Und vor allem: fehlerfrei.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Meine Artikel sind nicht perfekt. Auch in mir ist kein Sprach-Akrobat verloren gegangen.

Bevor Sie lesen können, muss ich gegenlesen. Idealerweise mehr als einmal. Machen Sie das auch?

Glauben Sie mir, Leser haben ein sagenhaftes Gespür für sprachliche Schnitzer!

Einwandfreie Rechtschreibung und Grammatik sind ein Qualitätsmerkmal. Wer hier nachlässig ist, verschenkt Potential. Leichtfertig. Wer möchte das schon?

Entscheidend ist was Sie schreiben. Und das Wie.

Lieber zweimal Korrekturlesen

Der Fehlerteufel kommt meist auf leisen Sohlen. Doch es gibt einen feinen Unterschied zwischen Schreibfehlern und Tippfehlern. Leser spüren das.

Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Lesen Sie Ihre Texte sorgfältig. Oder lassen Sie Korrektur lesen. Auch Internet-Tools können helfen.

Egal in welcher Branche Sie tätig sind, Ihre Texte sind ein erstes Aushängeschild. Setzen Sie ein Zeichen.

Ihre Sorgfalt und Kompetenz sollten sichtbar sein. Fangen Sie bei der Sprache an. Kunden legen Wert auf Details. Sie sollten das auch!

Korrekte Rechtschreibung und Grammatik steigern Glaubwürdigkeit und Seriosität. Auch Suchmaschinen mögen fehlerfreie Texte.

Schreiben Sie einfach. Texten Sie prägnant. Finden Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe. Und dann seien Sie aufmerksam bei der Kommunikation.

Oft sind es Kleinigkeiten, die den Erfolg Ihrer Landing Page beeinflussen. Ein einfacher Buchstabendreher kann bereits fatal sein.

Finden Sie sprachliche Schwachstellen auf Ihrer Seite. Oder Ihre Besucher machen Sie darauf aufmerksam. Mit einer schwachen Konversionsrate.

Reißerische Überschriften

Wissen Sie wie gut Ihre Landing Page wirklich ist? So gut wie die Überschrift.

Klingt übertrieben sagen Sie? Ohne Frage, die Überschrift ist nur ein Element Ihrer Landing Page. Wohl aber das entscheidende.

Worauf fällt Ihr Blick zuerst? Sehr wahrscheinlich auf die Überschrift.

Auch die Besucher Ihrer Seite suchen nach diesem Signal. Und dann wird es interessant!

Wissen Sie wie viele Menschen Ihre Überschrift lesen? Vier von fünf Besuchern. Nur ein einziger liest den kompletten Text.

Sie sehen: Ein paar Wörter entscheiden. Hier werden Neugierige zu potentiellen Kunden. Vorausgesetzt Sie wecken Interesse.

Holen Sie Ihre Kunden ab

Sie wollen eine Überschrift, die gelesen wird. Und Sie wollen Leser die weiterlesen. Doch wie gelingt das?

Setzen Sie Erwartungen. Bleiben Sie jedoch realistisch. Überzeugen Sie ohne zu übertreiben.

Im Marketing-Englisch gibt es einen schönen Begriff: Clickbait. Überschriften, die auf teils fragwürdige Weise „Klicks ködern“.

Wollen Sie das? Ihre Besucher genauso wenig.

Denken Sie daran: Sie kommunizieren ein Produktversprechen. Je geradliniger Ihre Botschaft, desto glaubwürdiger. Seien Sie konsequent.

Zwischenfazit

Ganz gleich wo Sie mit Ihrer Landing Page stehen, optimieren geht immer.

Ein kritisches Auge hilft. Die perfekt Landing Page gibt es nicht. Wohl aber die passende Seite für Ihr Produkt und Ihre Branche.

Verstehen Sie sich als Unternehmer. Und als solcher hängt Ihr Erfolg auch von Ihrer Glaubwürdigkeit ab.

Sie wollen nicht nur Umsätze generieren. Sie wollen Werte schaffen. Und dazu gehört Vertrauen.

Steigern Sie die Glaubwürdigkeit Ihrer Landing Page indem Sie:

  • Social Proof sichtbar machen
  • kundenorientierte Sicherheiten bieten
  • auf Rechtschreibung und Grammatik achten
  • realistische Produktversprechen formulieren

Wie ich eingangs erwähnt habe: Ihre Erwartung gibt die Richtung vor. Sorgen Sie dafür, dass die Resultate Schritt halten können.

Arbeiten Sie nicht an Ihrer Glaubwürdigkeit. Arbeiten Sie mit ihr.

Diese Tipps verhelfen Ihnen zu effizienten Landing Page Texten

Was wollen Sie mit Ihrer Landing Page erreichen? Sie wollen konvertieren. Bevor Sie das können, müssen Sie präsentieren. Überzeugend.

Der Landing Page Aufbau ist entscheidend für den Erfolg. Doch Ihre Seite ist mehr als die Summe ihrer Elemente.

Präsentieren heißt kommunizieren. Überzeugend sein, ohne überzeugen zu müssen. Wie gelingt Ihnen das? Mit den richtigen Worten.

Copywriter schreiben nicht, sie texten. Präzise. Auf den Punkt genau.

Kennen Sie den Slogan „reduce to the max“? Optimierung durch Reduzierung. Nichts anderes machen effektive Landing Pages.

Sie wollen einen Mehrwert liefern. Besucher zum Lesen und Handeln animieren. All das auf einer einzigen Seite.

Kitzeln Sie das Potenzial Ihrer Seite. Der Landing Page Aufbau als entscheidender Wegweiser. Die Inhalte als Proviant auf dem Weg zur Entscheidung.

Wie gut Ihre Landing Page wirklich ist, verrät die Conversion Rate.

Sie müssen kein Werbetexter sein. Optimieren Sie die Texte Ihrer Landing Page. Ich möchte Ihnen zeigen wie:

Liefern Sie Gründe zum (Weiter-)Lesen

Sie haben Suchende zu Besuchern gemacht. Doch wie geht es weiter? Sie wollen Interessenten. Kunden, die kaufen.

Auch wenn es merkwürdig klingt: All Ihre Besucher investieren. Ausnahmslos. Sie sind skeptisch? Lassen Sie mich erklären:

Jeder einzelne Besucher bringt Zeit mit. Das ist die erste Investition auf Ihrer Seite. Sorgen Sie dafür, dass es nicht die letzte bleibt!

Die Zeit Ihrer Leser ist kostbar

Denken Sie daran: Ihre Besucher wissen, warum Sie auf Ihrer Seite sind. Es liegt an Ihnen zu zeigen, dass sie auch richtig sind.

Das Interesse ist geweckt. Liefern Sie Fakten. Kommunizieren Sie prägnant den Mehrwert Ihres Produktes.

Keiner Ihrer Besucher hat Geld zu verschenken. Zeit ebenso wenig.

Zeigen Sie, was potentielle Kunden erwarten können. Und wie sie es bekommen.

Seien Sie konsequent. Oder Ihre Besucher sind es.

Vermarkten Sie die Seite, nicht das Produkt

Sie sind überzeugt von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung? Sehr gut! Zeigen Sie warum. Lassen Sie Ihre Landing Page für sich sprechen.

Kommunizieren Sie glaubwürdig Ihr Produktversprechen. Liefern Sie Argumente. Machen Sie den Mehrwert greifbar.

Nehmen wir an, ich vertreibe ein eBook zum Thema Online Marketing.

Wissen Sie, wie weit ich mit der Überschrift „Kaufen und direkt herunterladen!!!“ komme? Wahrscheinlich bis zur „Zurück“-Schaltfläche Ihres Browsers.

„Geheimnisse eines Marketing-Mentors – Mein eBook als Download!“ ist nicht viel besser.

Der Titel macht’s

Wie wäre es mit „Konzipieren und Optimieren mit Erfolg – Online Marketing Strategien in der Praxis“?

Dazu ein knackiger Call-To-Action wie „Sie wollen wissen, was wirklich funktioniert?“ und der ein oder andere Besucher wird vermutlich weiterlesen.

Im Idealfall bis zur abschließenden Handlungsaufforderung. Auch das gehört zum strategischen Landing Page Aufbau.

Sie sehen: Nicht das Produkt steht im Mittelpunkt, sondern das Produktversprechen: Erfolgreiche Konzepte und Optimierung. Durch konkrete Beispiele und praxisnahe Einblicke.

Ich versuche kein Buch zu verkaufen, sondern Wissen. Erfahrungswerte, die sich vielleicht auszahlen.

Vermeiden Sie Füllwörter

Wie viel Zeit bleibt Ihnen, Besucher zum Bleiben zu bewegen? Sekunden.

Landing Page Texte sollten daher prägnant sein. Insbesondere Überschriften. Verzichten Sie auf Füllwörter. Auch hier gilt: Weniger ist mehr.

Werfen Sie einmal einen Blick auf folgende Titel:

  1. Dank möglichst innovativer Materialien sind unsere Zelte besonders leicht und gleichzeitig überaus widerstandsfähig
  2. Innovativste Materialien machen unsere Zelte außerordentlich leicht und widerstandsfähig zugleich

Kommen Sie auf den Punkt

Die zweite Variante ist kürzer. Und knackiger. Finden Sie nicht?

Viel sagen ohne viel zu schreiben, das ist die Kunst. Machen Sie Ihre Botschaft griffig.

Demonstrieren Sie Social Proof

Sie haben bereits zufriedene Kunden? Zeigen Sie es! Prestige hat Strahlkraft.

Was investieren Kunden auf Ihrer Seite? Zeit. Im Idealfall auch Geld. Und nicht zuletzt Vertrauen.

Machen Sie Zufriedenheit sichtbar. Social Proof kommuniziert Glaubwürdigkeit. Und transportiert Vertrauen. Direkt, von Kunden auf potentielle Käufer.

Ihre Besucher suchen solche Signale. Ihre Seite sollte diese liefern. Gedankliche Aushängeschilder für optimierten Landing Page Aufbau.

Lassen Sie für sich sprechen

Wahrscheinlich haben Sie Social Sharing Buttons auf Ihrer Seite. Nutzen Sie auch einen Share Counter?

Je mehr Leute bereits geteilt haben, desto eher teilen auch andere. Einfache Online Marketing Psychologie.

Sie arbeiten an der Landing Page für Ihren Newsletter? Zeigen Sie, wie viele Abonnenten Sie bereits erreichen. Glauben Sie mir, Zahlen wirken.

Analysieren Sie den Landing Page Aufbau. Integrieren Sie Social Proof. Optimieren Sie Ihre Conversion.

Machen Sie den Zettel-Test

Sie sind zufrieden mit Ihrer Seite? Landing Page Aufbau und Inhalt sind stimmig? Sehr gut! Aber reicht das?

Die Frage ist: Wie sehen Besucher Ihre Seite?

Entwickeln Sie ein Konzept

Nehmen wir an, Sie schreiben Überschrift, Zwischenüberschriften und Call-To-Action auf ein weißes Blatt Papier.

Was kann ein Unbekannter mit dem Zettel anfangen? Was bleibt von Ihrer Botschaft übrig? Stichwort: Kontext.

Überschriften und Call-To-Action müssen für sich sprechen. Ganz ohne zusätzliche Erklärungen oder Bilder. Gelingt Ihnen das? Machen Sie den Test.

Übertreiben Sie maßvoll

Glaubwürdigkeit ist entscheidend. Da gibt es keine zwei Meinungen. Dürfen Sie trotzdem übertreiben?

Der Grat zwischen werblicher Übertreibung und bewusster Irreführung ist schmal. Superlative sind effektiv. Vorausgesetzt sie stimmen. Sonst überwiegt Skepsis.

Ein Beispiel gefälligst?

Wie wirkt der Titel „Das sicherste Security Plugin für WordPress!“ auf Sie? Haben Sie schon gelesen. Vielleicht auch mehr als einmal.

Mehr ist mehr

Wie wäre es hiermit: „Machen Sie Ihr WordPress so sicher wie Fort Knox!“. Auch übertrieben. Aber subtiler.

Ein anderes Beispiel?

Sagen wir, ein Entwickler wirbt mit dem Claim „Das schnellste Bildkompressions-Plugin für WordPress“ für sein Produkt.

Her mit dem Benchmark! Oder einem anderen Claim: „Komprimieren Sie Ihre WordPress Bilder in Lichtgeschwindigkeit“.

Übertreiben ja, aber richtig.

Schaffen Sie Pausen

Gibt es eine optimale Textlänge für Landing Pages? Ich sage ja. Nur keine universelle.

Ihr Produkt bestimmt den Inhalt. Und jedes Produkt ist anders. Ihre Botschaft sollte das reflektieren.

Schreiben Sie, was Ihre Kunden wissen müssen. Nicht, was Sie Ihnen sagen möchten. Denken Sie daran: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Halten Sie inne

Lange Texte erfordern kurze Pausen. Durchdachter Landing Page Aufbau reflektiert das. Schaffen Sie kleine Erholungsinseln für Ihre Leser:

  • Zwischenüberschriften leiten und verleiten – zum Weiterlesen
  • Bilder lockern auf und verstärken Ihre Botschaft
  • Aufzählungen komprimieren und signalisieren Relevanz
  • Schaltflächen lenken Aufmerksamkeit auf das Angebot. Stichwort: Call-To-Action

Aber denken Sie daran: Sie wollen lenken, nicht ablenken.

Gehen Sie intuitiv vor

Kennen Sie den vielleicht wichtigsten Leitsatz für das Erstellen einer Landing Page? Lösen Sie sich von Regeln!

Mit meinem Artikel möchte ich Hinweise geben. Ansätze liefern. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Optimieren heißt auch probieren. Testen Sie, was funktioniert.

Finden Sie Ihre Richtung

Sie kennen Ihr Produkt. Im Idealfall kennen Sie auch Ihre Zielgruppe. Finden Sie deren Sprache. Und dann texten Sie. Schlüssig und konsequent.

Ihre Landing Page kann nur so gut konvertieren, wie Ihre Texte kommunizieren.

Sammeln Sie Erfahrungswerte. Nutzen Sie diese. Machen Sie aus einer guten Landing Page eine erfolgreiche.

Fazit

Die perfekte Landing Page gibt es nicht. Wohl aber Mittel und Wege, die eigene Seite besser zu machen.

Der erste Schritt zur besseren Landing Page ist der Aufbau: Nicht nur Ihre Texte sollten einem roten Faden folgen. Auch das Design.

Stimmen Sie einzelne Elemente aufeinander ab. Platzieren Sie effektiv. Optimierung durch Gestaltung.

Wer beim Landing Page Aufbau nicht konsequent ist, verschenkt Potenzial. Ähnlich ist das beim Inhalt. Wenn nicht sogar schwerwiegender.

Bei folgenden Text-Elementen sollten Sie genauer hinschauen:

Ihre Landing Page Texte müssen viel können:

Sie wollen nicht nur Interesse wecken, sondern auch Vertrauen. Sie sollten nicht nur Argumente liefern, sondern auch Lösungen. Es reicht nicht überzeugend zu sein, Sie müssen auch glaubwürdig wirken.

Bevor Sie Ihre Ziele erreichen können, müssen Sie Ihre Besucher erreichen. Die richtigen Worte helfen dabei.

Robin Steinheimer

Robin Steinheimer

Personal Branding & Online Business Stratege bei Konzept Steinheimer GmbH
Mein Name ist Robin Steinheimer, 38, Internetverrückter, begeisterter Wanderer und Koch mit einem Faible für gesunde, leckere Küche.
Robin Steinheimer