Marketing #kurzundknackig: Das geht im Kopf der Besucher Ihrer Landing Page vor

von Robin Steinheimer

Was will der Besucher Ihrer Landing Page eigentlich als erstes wissen, wenn er auf Ihrer Seite landet?

Was geht so einem Nutzer überhaupt durch den Kopf und wie passe ich entsprechend meine Landing Page an? Mehr dazu in der heutigen Ausgabe von Marketing #kurzundknackig!

Shownotes / Links:

Noch mehr über Landing Pages erfahren meine Abonnenten. Vielleicht schon in der nächsten Mail ?

Transkript:

Robin Steinheimer hier, hallo. Heute gibt es wieder eine neue Folge zu Landing-Pages hier auf Periscope, Marketing #kurzundknackig.

Unser Thema ist heute, was im Kopf der Besucher Ihrer Landing-Page vorgeht, wie man sie am besten an die Hand nimmt und durch Landing-Page führt, damit die Fragen der Benutzer auch geklärt werden. Damit sie wissen, warum das Produkt, das Sie anbieten, das richtige für sie ist.

Wir starten ganz vorne und zwar mit der Überschrift. Eine Überschrift sollte die Frage beantworten: Bin ich hier richtig? Die Art und Weise wie die Besucher zu Ihrer Landing-Page kommen – über eine Werbeanzeige oder ähnliche Dinge – entscheidet auch die Überschrift.

Durch ein Bild, Slogan oder Ähnliches fragen Sie Trigger-Punkte ab und genau dort müssen die Leute auch wieder abgeholt werden. Das heißt, in der Werbeanzeige wird eine Frage aufgemacht und die sollte in der Überschrift der Landing-Page sofort wieder aufgegriffen werden.

Damit die Leute merken: „O.K., hier bin ich richtig.“ Man hat irgendwo draufgeklickt und dort wo ihr landet, ist das gleiche Thema, das passt zusammen.

Mit der nächsten Frage geht es weiter: Was bringt mir das? Das ist die Frage, die sie sich stellen. Das heißt, hier kann man schon mal das Problem ansprechen und durchaus auch schon die Lösung präsentieren.

Also, das Problem ansprechen und dann sagen: „Das was ich hier verkaufe, löst Ihr Problem.“ Wie das Problem gelöst wird, erfahren die Besucher dann über die sogenannten Unique-Value-Proposition (UVP).

Da können Sie dann eine Bullet-Point-Liste erstellen, in die Sie die wichtigsten Punkte schreiben, die das Problem mit Ihrem Produkt lösen.

Kurz zusammenfassend: Die Leute, die auf Ihre Seite kommen, haben zwei gravierende Fragen im Kopf:

  • Was habe ich davon?
  • Wie sind meine Ergebnisse, wenn ich das anwende?

Anfangs spricht man das Problem an, das deckt die erste Frage ab. Dann folgen das Ansprechen der Lösung und der UVPs, die die Vorzüge der Lösung aufzeigen sollen. Womit wir auch bei der nächsten Frage wären: Warum ist das richtig für mich?

Das heißt, wenn ich das Produkt anwende, dann führen die zu den Ergebnissen, die in den UVP aufgezählt werden, weshalb sie das richtige für mich sind. Es sollte also nochmal aufgegriffen werden, wie es aussieht, wenn das Produkt angewendet wird und für wen es passend ist.

Also den Kunden wirklich ansprechen und sagen: „Wenn Sie dies und jenes Problem kennen, dann ist dieses für Sie die Lösung.“ Was auch gut ist, ist zu sagen, für wen das Produkt nicht geeignet ist. Das verstärkt das Produkt für diejenigen, für die es etwas ist. Also auch sagen: „Wenn Sie das nicht kenne, dann ist das nichts für Sie.“

Natürlich kommt dann auch irgendwann die Frage nach dem Preis – also wie viel das Produkt kostet. Dann folgt die Frage nach dem Call-to-Action: „Was muss ich jetzt tun, wie geht es weiter, damit ich das ganze bekomme.“

Erst danach kommt die Frage: Wie soll das denn funktionieren? Hier wird dann erklärt – im Detail – was das Produkt genau beinhaltet.

Als erstes also nur in Schlagwörtern die Probleme aufzählen und dann zeigen, wie das Produkt das löst. Aber dann mit der Frage, wie das funktioniert, geht es detaillierter weiter, wie das ganze gelöst wird.

An dieser Stelle auch keine langen Beschreibungen und Texte, sondern lieber selbsterklärende Bilder oder Scribbles machen.

Die nächste wichtige Frage, die sich Ihre Besucher dann stellen, ist: Warum soll ich denen überhaupt vertrauen, ich kenne die doch gar nicht. Hier kommen immer ganz gut Siegel zum Einsatz: beispielsweise Garantiesiegel, Trusted-Shop-Siegel oder Ähnliches.

Darunter folgen die sogenannten Testimonials, also: Wer hat das schon mal gemacht? Wer hat das schon mal ausprobiert und wer kann etwas darüber sagen?

Diese Customer-Journey, also was geht im Kopf des Kunden vor,

  • Bin ich hier richtig?
  • Was bringt das mir?
  • UVP – Das Besondere! (Warum gerade dieses Produkt?)
  • Warum ist das richtig für mich?
  • Wie viel?
  • Wie geht es weiter? Wie komme ich daran?
  • Wie funktioniert das?
  • Warum soll ich vertrauen?
  • Wer hat das schon mal probiert?

wäre auch auch ungefähr der Plan, wie Ihre Landing-Page vom Inhalt her aufgebaut sein sollte.

Ein großer Fehler, der sehr oft gemacht wird, ist, dass der Punkt „Wie soll das funktionieren?“ ganz weit oben angesetzt wird. Dabei ist er ganz weit nach unten zu packen.

Jetzt nochmal kurz, was für Elemente das sind (gleiche Reihenfolge wie in der oberen Liste):

  • Überschrift
  • Subheadline
  • Bullet-Points
  • kleiner Text / Headline und Bullet-Points
  • Preis
  • Call-to-Action
  • Abschnitt mit Bild, Text und Bullet-Points
  • Gütesiegel / Trusted-Shops / Garantie
  • Kundenstimmen

Den Call-to-Action können sie auch nochmal zwischendrin immer wieder reinpacken. Aber sonst sollte so der Aufbau der Landing-Page aussehen.

  • die Überschrift die abholt
  • eine knackige Subheadline, die erklärt, was das alles bringt
  • die Bullets, die zeigen, was das Besondere ist (warum dieses Produkt und nicht ein anderes)
  • dann nochmal erklären, für wen das ganze geeignet ist und für wen nicht
  • den Preis nennen, wie viel es kostet
  • dann der Call- to-Action

Erst danach kommt der ganze Rest. Prinzipiell bietet es sich auch immer an, dorthin wo der Kauf-Button ist, auch ein Gütesiegel zu packen. Natürlich sollten sich auf der Landing-Page noch ein Logo, ein Produktbild oder Video befinden.

Schnell erklärt, ich hoffe es bringt euch etwas. Es gibt davon auf meiner Seite robin-steinheimer.de dazu – wie so eine Seite dann aussieht – nochmal eine schöne Zeichnung, die sie sich herunterladen können.

Das war Marketing #kurzundknackig – Aufbau einer Landing-Page angepasst an das, was im Kopf eines Kunden vorgeht. Ich danke euch bis bald.

Robin Steinheimer

Robin Steinheimer

Personal Branding & Online Business Stratege bei Konzept Steinheimer GmbH
Mein Name ist Robin Steinheimer, 38, Internetverrückter, begeisterter Wanderer und Koch mit einem Faible für gesunde, leckere Küche.
Robin Steinheimer