Marketing #kurzundknackig: Die 3 wichtigsten Arten von Landing Pages

von Robin Steinheimer

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Möglichkeiten, eine Landing Page aufzubauen. Heute sprechen wir daher über die drei wichtigsten Arten von Landing Pages.

Neben den bisher geläufigen „Squeeze“-Seiten gibt es nämlich noch zwei weitere und vor allem effiziente Aufbaumöglichkeiten.

Dazu zählen sowohl die „Sales“-Landin Page als auch der „Video Sales Letter“. Mehr dazu in der heutigen Ausgabe von Marketing #kurzundknackig!

Shownotes / Links:

Noch mehr über Landing Pages erfahren meine Abonnenten. Vielleicht schon in der nächsten Mail ?

Transkript:

Servus, ich bin es wieder, Robin Steinheimer. Endlich wieder zurück – Back in Action. Letzte Woche bin ich ja ausgefallen. Nichsdestotrotz geht es heute weiter mit einer neuen Folge von Marketing #kurzundknackig. Heute mit dem Thema Landing Pages – Die drei wichtigsten Arten.

Drei Arten von Landing-Pages

Ich möchte Ihnen heute die drei wichtigsten Einsatzmöglichkeiten für Landing-Pages vorstellen. Diese drei Landing-Pages verfolgen unterschiedliche Ziele. Die eine Möglichkeit geht beispielsweise über einen „Opt-in, dass Sie sich anmelden und Ihre E-Mail-Adresse hinterlegen.

Die zweite Art der Landing-Page setzt auf den Verkauf. Von dieser Art gibt es wiederum zwei Typen von Seiten. Eine die Text und viel Inhalten arbeitet und das andere ist ein sogenannter Video-Sales-Letter.

Bei einem Video-Sales-Letter läuft erst einmal eine Zeit ein Video und erst später wird der Rest der Seite eingeblendet – erst dann kommt der Verkauf. Da wird suggeriert, dass der Besucher erst einmal nicht unbedingt in den Verkauf reinkommt, sondern dass es eigentlich eine Informationsveranstaltung ist.

An der Stelle wo der „Pitch“ gemacht wird, wo der Verkauf andrehen soll, da schaltet auch der Knopf und der Rest der Seite. Das funktioniert für den Verkauf ganz gut. Das muss man aber auch immer gegeneinander testen und jedes dieser beiden Typen hat auch seine Vor- und Nachteile.

Die Squeeze-Page

Wir fangen hier mal ganz einfach mit der sogenannten Squeeze-Page an. Auf dieser befindet sich ein „Hero-Shot“, das kann ein Video, ein Produkt oder ein Report sein. Neben dran befindet sich dann eine Möglichkeit den Namen und die E-Mail-Adresse anzugeben.

Eine typische Squeeze-Page sammelt nur den Opt-in ein. Diese Seiten haben eine Zeit lang sehr gut funktioniert, sind aber „Pistole auf die Brust“-mäßig und erpressen den Besucher. Diese bekommen nur etwas, wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse da lassen.

Das kann funktionieren, muss aber nicht immer die richtige Wahl sein. Mittlerweile ist es auch schwierig solche Seiten zu bewerben, wenn da nicht auch noch genügend Content oder Mehrwert geboten wird.

Wenn es auf der Seite nur darum geht, eine E-Mail-Adresse einzusammeln, ist Google darüber nicht sonderlich erfreut. Auf Facebook geht es noch teilweise. Aber trotzdem haben diese Seiten ihre Daseinsberechtigung. Sie haben lange Zeit sehr gut funktioniert und man kann sie noch immer erfolgreich einsetzen.

Inzwischen existieren dazu jedoch schon Erweiterungen. Man kann zum Beispiel unter dem Video und der Möglichkeit die E-Mail-Adresse anzugeben noch Content setzen, damit ein bisschen Mehrwert da ist und es nicht nur rein um den Opt-in geht.

Der Sales-Letter

Die nächste Möglichkeit ist der Sales-Letter. Der hat ebenfalls oben einen Hero-Shot, beispielsweise könnte dies eine Bullet-Point-Liste, ein Video, ein Produkt-Shot oder etwas Ähnliches sein. Neben dran ist auch ein Opt-in-Formular oder auch ein Sales-„Call to Action“.

Dann kann man auch schon den Verkauf drin haben und die Leute mit einem Slogan animieren, etwas zu tun. Dann geht es unten drunter mit Inhalten wie etwa Videos, Unique Selling Points und Ähnlichem weiter. Es folgt wieder ein „Call to Action“ und noch ein paar weitere Inhalte.

Ganz unten folgt dann schlussendlich der Verkauf mit einem Produktbild, dem Preis und einem Kaufknopf. Die „Call to Actions“ können die Seite auch nur nach unten schieben, damit man in den Verkaufsbereich kommt.

Der Aufbau eines Sales-Letters

Kommen wir auch noch zur Thematik, wie das ganze funktionieren soll: Im oberen Bereich muss immer das Problem angesprochen werden, sozusagen der Finger in die Wunde gelegt werden. Es muss die Aufmerksamkeit für das Thema geschaffen werden.

Unten drunter wird dann eine Lösung präsentiert. Man kann auch Probleme ansprechen, die vor einer unterlassenen Handlung warnen, so dass die Bereitschaft unten zu klicken erhöht wird. Denn im Weiteren wird die Lösung angeboten, die mit dem Produkt verknüpft wird.

In Bulletpoints können weitere „Unique Selling Points“ stehen wie etwa: Du lernst richtig Englisch zu sprechen, du lernst dich vor deinem Vorgesetztem richtig zu verhalten, du lernst im Brand-Gespräch sicher aufzutreten und so weiter.

Im Verkaufsbereich müssen diese Punkte dann direkt auf das Produkt bezogen werden. Deshalb können sie auch in diesem Bereich nochmal aufgegriffen werden. So gibt es drei Teile auf einer Sales-Letter-Seite. Oben steht das Problem, darunter die Lösung und zuletzt der Verkauf des Produkts, dass dich vom Problem zur Lösung bringt.

Das wäre ein Long-Sales-Letter, der den Vorteil hat, dass er viel Text enthält. Das kann dann nämlich auch organisch funktionieren.

Ich habe auch Sales-Letter, die ich seit Jahren habe, die immer noch funktionieren, da sie organischen Traffic über Google erzeugen. Die müssen dann auch nicht immer wieder beworben werden. Das ist eine Sache, die ich wirklich gerne einsetze.

Der Video-Sales-Letter

Die dritte Art von Landing-Page ist der Video-Sales-Letter (VSL). Das ist der Sales-Letter, den ich vorhin erwähnte, auf dem zuerst nur das Video zusehen ist. Wenn die Leute auf diese Seite kommen, sehen sie erst einmal nur das Video, das sofort anfängt zu laufen.

Das erzählt dann eine Geschichte (wie die aufgebaut wird, da können wir auch noch einmal in einer speziellen Folge drüber sprechen) und zum Schluss kommt dann immer irgendwann der Pitch.

Da muss dann nicht unbedingt immer etwas verkauft werden. Da kann auch stehen: Hier geht es zum Webinar, hier geht es zu deinem kostenlosen Download, hier machst du einen Opt-in oder Ähnliches.

Die Handlungsauforderung im Video kommt also zum Schluss. Das bedeutet, die Seite zeigt die meiste Zeit ein Video an. Nach einer gewissen Zeit öffnet sich der Rest der Seite. Es öffnet sich beispielsweise ein „Call to Action“ als Knopf oder die Seite baut sich weiter auf – ähnlich wie der Sales-Letter.

Da können dann auch wieder Bullet-Point-Listen oder ein Hero-Shot kommen. Es reicht aber auch nur ein „Call to Action“-Knopf. Dass ein wenig Zeit vergeht, bevor der Verkauf eingeleitet wird, ist ein psychologischer Effekt. Ich suggeriere dem Besucher, der auf die Seite kommt, dass es sich nicht unbedingt um einen Verkauf geht, oder dass etwas von ihm erwartet wird.

Man suggeriert, dass es einem nur darum geht, den User zu informieren und erst nach einer bestimmten Zeit, wenn er Vertrauen gefasst hat, frage ich nach der E-Mail-Adresse oder versuche ein Produkt zu verkaufen.

Das ist auf jeden Fall eine gangbare Lösung. Diese Sales-Letter sind auch ganz oft wie „Power Point“-Präsentationen, also nutzt begleitendes Lesen, so dass der Text einfach nur vorgelesen wird. Dann ist die Aufmerksamkeit auf dem Thema.

Fazit

Das waren die drei wichtigsten Einsatzbereiche für Landing-Pages:

  • Squeeze, einfach nur einsammeln
  • der typische Sales-Letter mit viel Text, organisch sehr gut über Suchmaschinen
  • der Video-Sales-Letter, um die Conversion rauszuholen, gut über Werbung

Ich interessiere mich dafür, was in Ihren Köpfen vorgeht, was Sie noch gerne von mir erfahren möchten in diesem Bereich. Deshalb können Sie gerne in den Kommentaren zum Video oder auf der Seite robin-steinheimer.de eine Nachricht hinterlassen, ob sie noch etwas rund um die Themen Suchmaschinenoptimierung, Landing-Pages, Marketing und Kundengewinnung erfahren möchten.

Geben Sie mir ruhig ein wenig Input, was sie so interessiert und ich versuche darauf einzugehen und Ihnen in den nächsten Videos weiterzuhelfen.

Das war es für diesmal. Sie finden mich auf robin-steinheimer.de. Bis bald.

Robin Steinheimer

Robin Steinheimer

Personal Branding & Online Business Stratege bei Konzept Steinheimer GmbH
Mein Name ist Robin Steinheimer, 38, Internetverrückter, begeisterter Wanderer und Koch mit einem Faible für gesunde, leckere Küche.
Robin Steinheimer