Marketing #kurzundknackig: E-Mail Marketing Systeme richtig einstellen

von Robin Steinheimer

E-Mail Marketing ist ein starkes Werkzeug, um Kunden gezielt sammeln und anschreiben zu können. Doch wie stelle ich mein E-Mail Marketing System richtig ein?

Auf welche Punkte muss ich achten, damit ich durch verschiedene Strategien nicht plötzlich Kunden aus meinen Listen verliere? Mehr dazu in der heutigen Ausgabe von Marketing #kurzundknackig!

Shownotes / Links:

Transkript:

Hallo Robin Steinheimer hier. Ich habe wieder ein bisschen mehr Power. Die letzten Male war ich ja so ein bisschen durch den Wind und das hat man vielleicht auch gemerkt; ich habe in den Seilen gehangen.

Aber mittlerweile bin ich wieder fit und voller Elan und heute möchte ich Ihnen etwas über E-Mail-Marketingsystem erzählen. Prinzipiell haben E-Mail-Marketing früher in Listen funktioniert.

E-Mail-Marketing mit Listen

Das heißt man hatte eine Liste 1, da waren eine gewisse Anzahl an Kontakten drin. Dann gab es eine Liste 2, in der ebenfalls einige Kontakte enthalten waren. Personen A, B und C waren nun etwa in Liste 1 und in Liste 2 die Personen D, E, F doch auch Person A.

Also hatte ich eine Dublette. Das konnte zu Problemen führen. Denn wenn ich jetzt eine E-Mail an beide Listen geschickt habe, dann konnte es durchaus vorkommen, dass die Person A die E-Mail zweimal bekommt.

Dann war die Person in diesem Moment natürlich genervt und ist schneller ausgestiegen, als wir uns das gewünscht haben.

E-Mail-Marketing mit Tags

Als Zweites gab es dann ein auf Tags basierendes E-Mail-Marketingsystem. Es gibt etwa die Personen A, B und C und Person A hat Interessen 1, 2 und 4; Person B hat die Interessen 1, 5 und 7 und so weiter. Das heißt, jetzt ist ein Kontakt nur einmal vorhanden, aber immer mit mehreren Interessen vertaggt.

Wenn ich jetzt eine E-Mail geschrieben habe, zu allen Leuten, die ein Interesse zu Thema 1 haben, dann hat Person A und Person B eine E-Mail bekommen. Und jeder hat diese nur einmal bekommen.

Jetzt ist das so, dass neben dem Text in der E-Mail unten am Ende auch immer ein Button zum Abmelden vorhanden ist. Wenn Person A nun auf „Abmelden“ klickt, fliegt diese Person komplett aus der Liste heraus. Und dies, obwohl er nur auf „Abmelden“ bezüglich Interesse 1 geklickt hat.

Er meldet sich also gleichzeitig auch von Interessen 1, 2 und 4 ab und ist weg. Der Kontakt ist verloren. Eigentlich ist das auf Tags basierende System natürlich gut, weil es Dubletten vermeidet und einen sauberen Aufbau hat. Es hat jedoch den Nachteil, dass wenn sich jemand abmeldet, wir ihn sofort verlieren.

Was ist also die Lösung? Die beiden Konzepte kombinieren. Wenn sich nämlich beim Listensystem jemand abmeldet, fliegt eine Person nur von Liste 1 und nicht auch von Liste 2. Die Möglichkeit ist also größer, dass sich der Kunde nicht von beiden Listen abgemeldet hat.

Kombination – Liste und Tags

Wie kann ich es also jetzt hinbekommen, dass mein Kunde nicht fünf E-Mails von mir gleichzeitig bekommt, richtig getaggt wird (denn das Taggen hat den Vorteil, dass man auch Verhalten taggen kann – etwa wo ein Kunde hinklickt und wie lange er sich ein Video anschaut) und ich ihn – nachdem er sich abmeldet – nicht sofort verliere?

Indem ich, wie erwähnt, beides kombiniere. Das heißt ich habe einen User A und einen User B. User A ist in den Listen 1, 2 und 3 und hat die Tags 1, 2 und 3 – so auch ähnlich User B.

Jetzt schicke ich User A eine E-Mail – und zwar wird er ausgewählt über die Liste 1. Von der meldet er sich ab. Dann fliegt er aus der Liste 1 heraus. Dann ist er aber noch in Listen 2 und 3 drin und darüber hinaus vertaggt.

Das ist die große Kunst. Ein System zu finden, das mit Tags und Listen gemeinsam arbeitet. Und dann natürlich den Aufbau der Liste richtig zu machen. Also wie mache ich das jetzt mit den Listen. Wir haben da letzte Woche ein bisschen experimentiert.

Wir machen also eine Liste, da sind einfach alle drin (Liste A). Dann gibt es beispielsweise eine Liste, da sind alle Kunden enthalten (Liste K). In einer Liste sind alle, die Refunds gemacht haben (Liste R). Eine Liste umfasst alle Interessenten (Liste I) und eine, die alle Affiliates enthält (Liste Af).

Und jetzt gibt es dann noch Tags, die mit diesen Kunden korrespondieren. So bekommt ein Kunde aus Liste K etwa den Tag Produkt (gekauft) 1, 2 und 3. Der Trick ist, niemals an eine Liste zu schicken.

Kontakte segmentieren

Sondern immer die Leute zu segmentieren und wenn ich eine E-Mail an alle schicken will, nicht die Liste A wählen. Man kann es auch andersherum machen und an alle schicken. Dann trägt sich der Kunde A aus der Liste A aus, ist aber noch in Liste I und Liste Af drin.

Wenn ich dann wieder an alle schicke, bekommt der Kunde A die E-Mail nicht. Das heißt, wenn eine E-Mail an alle geht, müssen auch immer alle Listen ausgewählt werden. Und ein gutes System schickt dann trotzdem nur eine E-Mail.

So kann ich sicher gehen, dass Kunden – auch nachdem sie sich ausgetragen haben – nicht verloren gehen. Und ich kann das natürlich auch hinbekommen, dass segmentierter zu machen. Schicke ich beispielsweise an die Liste Af und der Kunde trägt sich aus, ist er vielleicht immer noch mit Produkt 1 getaggt.

Wenn es nun eine Update-Mail zu Produkt 1 gibt, die alle Kunden von Produkt 1 erhalten, interessiert das möglicherweise den Kunden oder die Kundin noch. Zwar ist die Person aus der Liste Af, sie interessiert sich aber noch immer dafür, wenn es um das Produkt 1 geht.

Wenn die Person sich dafür auch nicht mehr interessieren solle, kann sie sich hier ebenfalls abmelden. Aber so kann ich sicherstellen, dass mehr Informationen ankommen, die wichtig sind.

Ich benutze dafür ein System, das heißt Active Campaign und ich werde das auch alles nochmal auf meinem Blog etwas genauer beschreiben. Und ich male Euch auch nochmal ein vernünftigeres Bild auf.

Ausblick

Ich kann auch nochmal zeigen, wie meine Tags und Listen aufgebaut sind. Da habe ich sehr viel Gehirnschmalz hineingesteckt. Das stelle ich Euch mal zur Verfügung auf meinem Blog robin-steinheimer.de.

Ihr könnt mir gerne Kommentare hinterlassen, wenn ihr ein paar Fragen habt. Oder ihr schreibt mir eine E-Mail, ich antworte Euch gerne. Ich bin das ganze auch noch so ein bisschen am Testen. Ich habe jetzt schon meiner Meinung nach einen Masterplan, aber man weiß ja nie – so ein Masterplan kann sich ja auch mal ändern.

Falls das so sein würde, berichte ich da auch nochmal in meinem Blog und gebe Euch da Info-Material an die Hand.

Sucht mich einfach Robin Steinheimer oder mein Blog robin-steinheimer.de. Ansonsten bin ich auch bei Social Media und Youtube. Wer mich nicht findet, ist selbst schuld.

Insofern: Viel Spaß und bis bald.

Robin Steinheimer

Robin Steinheimer

Personal Branding & Online Business Stratege bei Konzept Steinheimer GmbH
Mein Name ist Robin Steinheimer, 38, Internetverrückter, begeisterter Wanderer und Koch mit einem Faible für gesunde, leckere Küche.
Robin Steinheimer