Marketing #kurzundknackig: Tracking is King

von Robin Steinheimer

Tracking is King. Klar, Content natürlich auch, aber auch der möchte analysiert werden. Tracking ist dafür eine wunderbare Lösung.

Mit Tracking kann man schrittweise erkennen, an welchen Schrauben noch gedreht werden müssen und an welchen Stellen es noch hängt. Mehr dazu in der heutigen Ausgabe von Marketing #kurzundknackig!

Shownotes / Links:

Transkript:

Gude, Robin Steinheimer hier. Willkommen zu einer neuen Folge von Marketing #kurzundknackig. Diesmal mit dem Thema Tracking is King.

Eigentlich sagt man ja immer „Content is King“, aber das gilt auch für Tracking. Deshalb heißt die heutige Folge auch so. Doch was ist Tracking?

Tracking

Tracking ist, zu verfolgen, was die Besucher auf Ihren Webseiten machen. Ich habe mich dazu mal künstlerisch betätigt – das, was ich besonders gut kann – und habe ein schickes Bild gemalt.

Dieses Bild soll im Nachhinein mal so einen ganzen Prozess bezüglich Tracking darstellen. Das Bild gibt es dann selbstverständlich auch als Download, dann können Sie es sich nochmal genauer anschauen.

Was stellt das Bild dar? Anfangs ist die Eingangssituation: Zuerst geht eine E-Mail oder eine Werbeanzeige (in der Regel über Facebook) raus. Diese beiden Dinge kosten normalerweise Geld. Eine E-Mail-Liste ist sehr teuer. Auch E-Mails zu kaufen, kostet viel Geld. Vielleicht nicht im Moment, aber es hat mal viel Geld gekostet.

Eine Werbeanzeige kostet immer Geld. Hier stecke ich – sozusagen in meinen Trichter – Geld hinein. Dann startet der Ablauf, bis wohin ein User in diesem ganzen Prozess kommt.

Der Ablauf

Die Werbeanzeige geht auf einen Blog-Artikel, was ich empfehle, und danach auf eine Landing-Page (oder eventuell wird jemand über eine Retargeting-Kampagne wieder angesprochen). Der Blog-Artikel ist dabei jedoch völlig optional. Von der Landing-Page aus, soll dann ein Kauf getätigt werden, weshalb der Kunde im Cart beim Anbieter landet.

In Deutschland ist das zumeist Digistore24 oder Clickbank. Das heißt, ganz am Anfang steht der Euro dafür, das Sie etwas zahlen und am Ende steht er auf dem Bild dafür, dass Sie wieder etwas aus dem Ablauf herausbekommen.

Um zu erkennen, ob der Prozess für uns lukrativ verläuft, müssen wir natürlich den Anfang mit dem Ende vergleichen. Am Ende soll ja selbstverständlich die Euro-Zahl größer sein als am Anfang.

Tracking-Pixel von Facebook

Wie macht man das? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wenn man beispielsweise auf Facebook eine Werbeanzeige erstellt, kann ich mir von Facebook einen sogenannten Tracking-Pixel erstellen lassen.

Den kann ich wiederum in den Blog wie auch in die Landing-Page einbauen. Man kann den Tracking-Pixel auch am Ende auf der „Danke für den Einkauf“-Seite einbauen. Dann kann ich in meinen Facebook-Anzeige-Statistiken sehen, wie viel die Anzeige gekostet hat und wie viel sie mir eingebracht hat.

Warum mache ich die direkte Verbindung von ganz vorne nach ganz hinten? Man trackt das am besten mit Facebook und nicht mit beispielsweise Google Analytics, weil vielleicht im Cart noch ein „Upsell“ stattgefunden hat.

Und ich will auf jeden Fall in meinem Tracking die wirklich eingenommenen Beträge gegenüber den ausgegebenen Beträgen vergleichen. Deshalb der Vergleich von Anfang und Ende.

Technische Umsetzung

Wie das technisch genau funktioniert ist relativ aufwendig, das kann ich an dieser Stelle nicht einfach erklären. Ich habe mir dafür extra ein Script schreiben müssen, damit das funktioniert. Vielleicht stelle ich das zur Verfügung, mal schauen.

Auf jeden Fall habe ich also ein Script, dass mir genau aus Digistore ausliest, was ein Nutzer ausgegeben hat und das auch nach dem Upsell-Prozess. Das übernimmt auch die Netto-Beträge in meine Facebook-Statistiken.

Dann habe ich dort zwei Werte: Ausgegeben und eingenommen. Das ist der wichtigste, direkte Vergleich. Wenn das nicht passt, muss man natürlich herausfinden, woran dies liegt. Und dann komme ich erst auf die einzelnen Schritte.

Google Analytics

Ich tracke also, an welcher Stelle der vier Schritte mir die Nutzer abspringen. Um das genau herauszufinden, gibt es auch wieder zwei Möglichkeiten. Einmal kann man hier schön mit Google Analytics arbeiten und man kann mit Facebook Custom Conversion arbeiten.

Wie man das genau macht, ist jedem selbst überlassen. Ich bevorzuge für diesen Weg Google Analytics, da ich dort eine schöne Trichter-Einstellung habe und gut erkenne, wo die Leute herausfliegen.

Split-Testing – Einzelne Schritte überprüfen

Wenn ich beispielsweise auf meiner Facebook-Anzeige 100 Prozent an Nutzern habe und davon circa 10 Prozent auf dem Blog landen, davon 5 Prozent auf der Landing-Page, davon 2 Prozent auf dem Cart und davon nur 1,5 Prozent den Kauf tätigen – dann läuft eigentlich alles normal.

Doch wenn beispielsweise von den 10 Prozent des Blogs nur 0,5 Prozent auf der Landing-Page landen, dann weiß ich genau, dass es vom Blog auf die Landing-Page ein Problem gibt.

Dann kann man genau dort eine Analyse ansetzen und nachschauen, was die Nutzer auf dieser Seite unternehmen. Da kann man dann Split-Testing machen. Damit finde ich heraus, was funktioniert und kann dann die Rate wieder steigern.

So kann ich die einzelnen Stolpersteine ausfindig machen und entfernen, damit nachher wieder die Euro-Zahl am Ende größer ist als die am Anfang.

Fazit

Deshalb diese zwei Dinge: die schnelle Überprüfung von Ende und Anfang, ob es läuft. Falls dies nicht zutrifft, geht man in die Analyse der einzelnen Schritte und schaut, wo die Nutzer abspringen.

Deshalb ist Tracking King. Das ist ein technisch aufwendigerer Umbau recht einfach erklärt. Es ist ein technisch recht komplexes Konstrukt, weshalb ich mehr als fünf Minuten bräuchte, um dies ausreichend zu erklären.

Da müsste ich wohl eher fünf Stunden einplanen. Deshalb an dieser Stelle nur die beiden Stichwörter: Facebook-Tracking-Pixel und Google Analytics. Schauen Sie sich das einfach an.

Ich werde wahrscheinlich auch mal, falls Interesse besteht, ein Erklärungsvideo dazu machen. Schreiben Sie einfach in die Kommentare, ob Sie das sehen wollen, dann weiß ich, dass dies ein Thema ist, dass ich angehen kann.

Das war’s, Robin Steinheimer. Sie finden weitere Sachen von mir im ganzen Web auf Youtube, Facebook, Twitter und auf meinem Blog robin-steinheimer.de.

Viel Spaß, bis bald. Tschau!

Robin Steinheimer

Robin Steinheimer

Personal Branding & Online Business Stratege bei Konzept Steinheimer GmbH
Mein Name ist Robin Steinheimer, 38, Internetverrückter, begeisterter Wanderer und Koch mit einem Faible für gesunde, leckere Küche.
Robin Steinheimer