So geht SEO! Der aktualisierte Leitfaden aus der Praxis

von Robin Steinheimer

Sie schreiben gute Texte für ihre Kampagne? Diese Texte können noch so gut sein: Wenn Sie keine Keyword-Recherche machen, haben Sie den Salat.

Sie gebrauchen nicht die richtigen Keywords? Dann findet auch niemand Ihren Text über eine Suchmaschine.

Keyword-Recherche ist ein grundlegender Aspekt für die Suchmaschinen-Optimierung. Ohne die richtigen Keywords läuft nichts.

Gerade Long-Tail-Keywords helfen Ihnen. Sie haben einen enormen Einfluss auf die Conversion-Rate.

Wie und wieso Sie Long Tail Keywords in Ihre Blogartikel einbauen sollten

Long Tail Keywords. Machen wir uns nichts vor: Der Schlüssel für erfolgreiches SEO sind nach wie vor Keywords.

Was nutzt der beste Content, wenn er nicht gefunden wird?

Sie wollen Besucher. Wie viele davon über Google kommen, wissen Sie selbst am besten. Sind Sie mit den Zahlen zufrieden?

Der Traffic ihres Blogs steht und fällt mit dessen Platzierung in den Suchergebnissen.

Wie wäre es, wenn Sie mit einfachen Mitteln Ihre Sichtbarkeit steigern könnten? Mit Long Tail Keywords können Sie das!l

Nichts verpassen. Dran bleiben.

Noch immer gibt es Blogger, die Ihre Artikel mit Keywords überladen. Machen Sie nicht den gleichen Fehler! Optimieren heißt dosieren.

Keyword Stuffing kann das Ranking Ihrer Seite auf Eis legen. Google Penguin lässt grüßen. Welcher Blogger riskiert schon gerne einen Penalty?

Erkennen Sie das Potenzial von Long Tail Keywords. Nutzen Sie es!

Ich möchte Ihnen zeigen wie:

Wissen Sie, wie viele Suchanfragen im Bereich Longtail liegen? Beachtliche 70 Prozent!

Zwei von drei Nutzern suchen also mit mindestens vier Wörtern.

Verwirrende Marketing-Mathematik sagen Sie? Lassen Sie mich erklären!

Nehmen wir an, ich schreibe einen Artikel zum Thema „Online Marketing“.

Die Wahrscheinlichkeit für diesen Begriff auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu landen? Verschwindend gering. Zu erdrückend ist die Konkurrenz. Stichwort: (Short) Head Keyword.

Meine Strategie für besseres Ranking: Long Tail Keywords.

Ich schreibe meinen Artikel rund um die Schlüsselphrase „beste Online Marketing Tools für Blogger“.

Mit etwas textlichem Feinschliff und SEO landet der Artikel vermutlich relativ schnell auf einem der vorderen Plätze. Auch für ähnliche Suchanfragen.

Eine Milchmädchenrechnung? Weit gefehlt!

Als Blogger wollen Sie gefunden werden. Nicht das Suchvolumen ist entscheidend. Ihre Sichtbarkeit bestimmt den Erfolg.

Hand auf Herz, welches Szenario ist Ihnen lieber:

  1. Ihr Artikel auf Seite 4 in den Suchergebnissen für ein Head Keyword mit 5,000 monatlichen Suchanfragen
  2. Ihr Artikel an Position 4 in den Suchergebnissen für ein Long Tail Keyword mit 100 Suchanfragen pro Monat

Lassen Sie sich nicht täuschen: Weniger Suchende ist nicht gleichbedeutend mit weniger Besuchern!

Im Business-Englisch gibt es einen wunderbaren Begriff: low-hanging fruits. Früchte, die niedrig hängen. Leichte Beute mit vergleichsweise wenig Aufwand. Nichts anderes sind Long Tail Keywords.

Große Namen pflücken weiter oben. Je schwerer die Marke, desto höher der Anspruch. Je größer der Markt, desto intensiver der Wettbewerb.

Strategische Suchmaschinenoptimierung ist der Schlüssel. Große Firmen haben dafür noch größere Budgets. Long Tail Keywords sind dabei meist nicht lukrativ genug. Und das ist Ihre Chance!

Finden Sie „Low Hanging Fruits“ in Ihrer Nische. Seien Sie kreativ. Und effektiv.

Ich kann stur darauf hinarbeiten für das Keyword „Online Marketing“ in Googles Top Ten zu kommen. Oder ich versuche das Gleiche für Alternativen wie „effektive Online Marketing Strategien für aufstrebende Unternehmer“.

Long Tail Keywords sind so ein Ansatz. Verkürzen Sie den Weg zwischen Ihrem Blog und potentiellen Besuchern.

Doch wie gelingt Ihnen das? Lesen Sie weiter:

Mich interessieren Ihre Fragen allerdings noch viel mehr

Sollten Fragen offen bleiben, bitte ich Sie einfach einen Kommentar zu hinterlassen. Das wäre perfekt.

So kann dieser Artikel wachsen und bietet Antworten auf alle offenen Fragen. Ihre Kommentare können Sie am Ende des Artikels eingeben.

Definieren Sie ein klares Ziel

Die Liste an Ranking-Faktoren ist lang. Immer komplexer werden die Algorithmen von Suchmaschinen.

Welche Rolle bleibt den Keywords? Eine entscheidende! Stichwort: User Intent.

Welche Absicht verfolgen Internetnutzer? Die Suchbegriffe verraten es. Schlüsselwörter in der Kommunikation zwischen Suchenden und Maschinen.

Je konkreter die Suchanfrage, desto klarer die Absicht. Long Tail Keywords als Schlüssel zu mehr Gespür für Suchende und Besucher.

Ladezeiten reduzieren, Responsive Design integrieren, Backlinks generieren – optimieren für Suchmaschinen bedeutet kontinuierlich reagieren.

Content is King“. Sind Keywords das Zepter? Zeitgemäßes Online Marketing und SEO dreht sich um User Intent.

Google möchte seine Nutzer verstehen. Einen Mehrwert liefern. Nicht anderes wollen Sie! Doch wie gelingt Ihnen das?

Entwickeln Sie eine Content Marketing Strategie. Formulieren Sie ein klares Ziel. Planen Sie.

Was genau wollen Sie mit Ihren Blogartikeln erreichen? Finden Sie die Antwort auf diese Frage. Und dann fangen Sie an zu schreiben. Texten Sie prägnant und zielgerichtet.

Je konkreter die Zielsetzung, desto einfacher die Umsetzung. Hier ein paar Beispiele:

  • Vertrauen und Kundenbindung aufbauen
  • Neukunden gewinnen
  • Probleme potentieller Kunden ausloten
  • Nutzen und Mehrwert greifbar machen
  • Bedenken und Zweifel ausräumen
  • Ihr Ansehen in Suchmaschinen steigern

Konzentrieren Sie sich auf ein, maximal zwei Ziele. Und dann seien Sie konsequent in der Umsetzung. Für jeden einzelnen Artikel.

Sie wollen die Bindung zu bestehenden Kunden vertiefen? Transparenz schafft Vertrauen. Schreiben Sie gradlinig.

Sie wollen potentielle Neukunden auf Ihr Angebot aufmerksam machen? Finden Sie heraus welche Keywords gefragt sind. Integrieren Sie diese in einem informativen und zeitlosen Artikel.

Ein gut gemeinter Ratschlag: Schreiben Sie für Leser, denken Sie an Suchmaschinen. Nicht umgekehrt.

Viele Blogger betrachten Keywords als reines SEO-Element. Machen Sie nicht den gleichen Fehler!

Leser suchen nach Schlüsselwörtern. Und wollen diese auch auf Ihrem Blog finden. Liefern Sie Antworten und Bestätigung – in und mit Ihren Artikeln.

Schauen Sie über den Keyword-Tellerrand hinaus

Und noch etwas: Reduzieren Sie Keywords nicht auf Google.

Wissen Sie welches die zweitgrößte Suchmaschine im Netz ist? YouTube! Auch auf Facebook oder Twitter wird gesucht. Mit Keywords. Kennen Sie eine Plattform, auf der das anders ist?

Wer seine Besucher besser verstehen möchte, muss deren Suchintention deuten: Sind lediglich Informationen gefragt oder steckt eine Kaufabsicht in der Suche?

Nehmen wir ein Beispiel: Was kommt Ihnen bei der Suchanfrage „Alltagsstress reduzieren ohne Medikamente“ in den Sinn?

Hier sucht jemand offensichtlich nach Möglichkeiten der Stressbewältigung. Ganz ohne Mittelchen.

Nun sind Sie dran. Liefern Sie Lösungen und Ansätze. Wie wäre es mit einem Artikel über Meditation und Yoga? Oder ein Ratgeber für ausgewogene Ernährung und natürliche Nervennahrung?

Schreiben Sie nicht einfach drauf los. Definieren Sie ein klares Ziel! Long Tail Keywords helfen Ihnen dabei.

Fragen Sie sich selbst: Was möchte ich mit meinem Artikel erreichen? Nur so erreichen Sie auch die passenden Leser.

Finden Sie effektive Long Tail Keywords

Wissen Sie, wie wichtig Keywords für Suchmaschinen sind? Nicht so wichtig wie zufriedene Nutzer!

Google weiß das. Und arbeitet kontinuierlich an der bestmöglichen User Experience und Usability. Doch nicht jeder sieht das so.

Viele Blogger fühlen sich benachteiligt: Ist mein Artikel nicht besser als dieser oder jener? Wieso bin ich nicht auf der ersten Seite der organischen Suchergebnisse?

Google mag zuweilen unberechenbar sein. Aber willkürlich?

Auch wenn es merkwürdig klingen mag: Suchmaschinen schätzen, was Leser schätzen. Nutzer und deren Verhalten bestimmen Googles Mechanismen.

Ob Sie es glauben oder nicht: Alle größeren Google Updates und Algorithmus-Änderungen sind auf das Such- und Surfverhalten der Nutzer zurückzuführen.

Wäre Responsive Webdesign ohne steigende Benutzer mit Mobilgeräten ein Ranking-Faktor? Wohl kaum. Bei anderen Neuerungen ist das nicht anders.

Suchmaschinen sind intelligenter geworden. Auch weil deren Nutzer cleverer suchen. Unter anderem mit längeren Suchbegriffen.

In der Länge liegt die Würze

Long Tail Keywords sind effektiv. Sie generieren beachtlichen organischen Traffic. Auch die potentielle Conversion ist deutlich höher.

Doch wie finden Sie die passenden Suchbegriffe? Hier ein kleiner Wegweiser:

1. Öffnen Sie Google AdWords’ Keyword Planner Tool.

2. Geben Sie Ihr Head Keyword ein und klicken Sie auf „Ideen abrufen“.

3. Wechseln Sie zum Tab „Keyword-Ideen“ für eine Übersicht relevanter Keywords inklusive durchschnittlichem Suchvolumen.

Sie vermissen Long Tail Keywords? Weiter geht’s:

4. Öffnen Sie in einem neuen Browser-Tab das Übersuggest Keyword Tool.

5. Kopieren Sie eine der Keyword-Ideen aus AdWords in das Suchfeld, ändern Sie Spracheeinstellung auf „German/*Land*“ und klicken Sie auf die Schaltfläche „suggest“.

Das Ergebnis: eine ansprechende Liste mit längeren Keyword-Variationen.

Nicht alle aufgeführten Long Tail Keywords sind potentielle Besuchermagenten. Trotzdem, nutzen Sie die Vorschläge. Brainstorming für kreatives SEO.

Lösen Sie sich von Head Keywords. Recherchieren und Analysieren Sie. Finden Sie überzeugende Long Tail Keywords. Und dann machen Sie einen informativen Artikel draus.

Packen Sie Long Tail Keywords in eine knackige Überschrift

Betrachten Sie den Titel nicht einfach als Tür zu Ihrem Text. Die Überschrift ist das Zugpferd Ihres Artikels!

Gute Überschriften werden gelesen. Erfolgreiche Überschriften regen zum Weiterlesen an. Schreiben Sie kreativ. Seien Sie akribisch.

Denken Sie daran: Social Signals sind unverzichtbar für Ihre Seite. Und nirgends sind packende Überschriften wichtiger.

Was geteilt wird, sollte auch gelesen werden. Zeigen Sie Google wie lesenswert Ihre Artikel sind.

Suchmaschinenoptimierung mit optimierten Überschriften. Auch das ist Content Marketing.

Überschriften texten ist mitunter ein Drahtseilakt. Finden Sie die Balance. Optimieren Sie indem Sie dosieren. Keywords sind wichtig. Noch wichtiger ist die Lesbarkeit.

Was glauben Sie: Sind Keywords ein Ranking Faktor? Machen Sie den Test:

Googlen Sie eine beliebige Long Tail Suchanfrage. Sagen wir „SEO und Online Marketing Tools“. Wie oft sehen Sie die Suchbegriffe bereits im Titel?

Bedenken Sie: Google folgt seinen Nutzern. Was auch immer Sie suchen, Ihr anschließendes Surfverhalten bewertet das Suchergebnis:

Auf welche Link klicken Sie? Wie lange bleiben Sie auf der jeweiligen Seite? Verfeinern Sie Ihre Suche nochmals? Und so weiter.

Natürlich, nur mit durchdachter Keyword-Platzierung stürmen Sie nicht die SERPs. Auch Ihr Prestige bestimmt Ihr Suchmaschinenranking. Stichwort: Domain Authority.

Wie viele Backlinks hat Ihre Seite. Noch wichtiger: Relevanz und Glaubwürdigkeit Ihrer Links.

Ein weiterer interessanter Begriff im Internetmarketing: Organic Search. Organische Suche. Verstehen Sie das als Hinweis. Leser wollen natürliche Texte. Und Sie wollen natürliche Links.

Zurück zu Ihrer Überschrift. Wo platzieren Sie in der Regel Ihre Keywords?

Ich empfehle den Anfang. Als Wegweiser. Suchmaschinen und Nutzer sehen so auf den ersten Blick in welche Richtung Ihr Artikel geht. Und ob sich der Weg lohnt.

Strukturieren Sie. Setzen Sie Schwerpunkte. Konstruieren Sie ein überzeugendes Aushängeschild: Ihre Überschrift.

Nehmen wir an Ihre Keyword-Recherche ermittelt folgende potentiellen Long Tail Keywords:

  • Landing Page Conversion Rate
  • E-Mail Marketing Tools Vergleich
  • SEO Ranking Faktoren Google
  • Wie könnte eine knackige Überschrift mit diesen Long Tail Keywords aussehen? Was halten Sie von:
  • Landing Page Conversion Rate: So optimieren Sie effektiv
  • Die besten E-Mail Marketing Tools im Vergleich
  • SEO 2016: Die wichtigsten Google Ranking-Faktoren auf einen Blick

Noch etwas: Wissen Sie warum so viele Überschriften mit Zahlen arbeiten? Weil es funktioniert! Zahlen signalisieren Struktur. Und konkrete Beispiele. Leser mögen das.

Nehmen wir einmal die Beispiele von oben und optimieren minimal:

  • Landing Page Conversion Rate: 10 Tipps für effektive Optimierung
  • Die 4 besten E-Mail Marketing Tools im Vergleich
  • SEO 2016: Die 7 wichtigsten Google Ranking-Faktoren auf einen Blick

Vergleichen Sie. Auf welche Variante würden Sie eher klicken?

Ich mag Zahlen. Und ich mag Zwischenüberschriften. Helfen Sie Ihren Lesern. Leiten Sie. Mit Ihrem Artikel und durch Ihren Text.

Überschriften mit Long Tail Keywords können den Unterschied ausmachen. Probieren Sie es aus. Erkennen Sie das enorme Traffic-Potenzial. Nutzen Sie es!

Immer am Ball bleiben

Übrigens, kennen Sie das: Sie haben eine überragende Idee für einen Blogartikel. Enthusiastisch googeln Sie das Thema und siehe da: Jemand war schneller.

Und nun? Zwei Möglichkeiten:

1. Der andere Artikel ist ausbaufähig.

> Zeigen Sie, dass Sie es besser können!

2. Der andere Artikel ist klasse.

> Ab in die gedankliche Schublade mit Ihrer Idee?

Hand aufs Herz: Würden Sie einen wirklich guten Artikel auf Ihrem eigenen Blog verlinken? Hier ein paar Gründe, warum Sie zumindest darüber nachdenken sollten:

  • Links auf andere Seiten senden nachvollziehbaren Traffic.
  • Wert und Wertschätzung Ihrer Seite steigen.
  • Suchmaschinen honorieren relevante Verlinkungen.
  • Outbound Links erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Inbound Links.
  • Ausgehende Links fördern Kommunikation und Reputation unter Bloggern.

Sie sehen: Konkurrenz kann auch nützlich sein. Scheuen Sie keinesfalls den Wettbewerb!

Oder besser noch: Sehen Sie andere Blogger nicht als Konkurrenten. Verstehen Sie sich als Netzwerk. Seien Sie ein Teil, kein Keil.

Schauen Sie, was andere Blogger machen. Auf einem anderen Blog fehlt etwas? Machen Sie einen eigenen Artikel draus! Und dann suchen Sie den Dialog.

Gehen Sie noch einen Schritt weiter. Finden Sie bekannte und anerkannte Quellen in Ihrer Nische. Verlinken Sie diese in Ihren Artikeln. Warum?

Ausgehende „Authority Links“ sind hilfreich. Für Ihre Leser, die jeweilige Seite und nicht zuletzt das eigene SEO.

Suchmachinen verstehen diese Signale. Zeigen Sie, dass Sie dazu gehören. Liefern Sie Ihren Beitrag zum Thema. Werden Sie Teil des Themas.

Verlinken Sie relevant und natürlich. Idealerweise mit passenden Long Tail Keywords.

Fazit

Kennen Sie den vielleicht meist unterschätzten Faktor im SEO? Zeit!

Pflanzen Sie einen Obstbaum und wollen am nächsten Tag mit der Ernte beginnen? Wohl kaum! Doch genau das machen viele Blogger und Unternehmer.

Effektive Suchmaschinenoptimierung ist nachhaltig. Einen schnellen Weg an Googles Spitze gibt es nicht. Wer schnell klettert, wird selten bleiben. „Black Hat SEO“ lässt grüßen.

Wer die Früchte seiner SEO-Strategie ernten möchte, sollte planen. Und Zeit einplanen. Oft sind Erfolge erst nach einigen Monaten sichtbar.

Es reicht nicht anzufangen. Sie müssen auch dranbleiben. Optimieren heißt reagieren. Kontinuierlich.

Denken Sie über die Grenzen von Suchmaschinen hinaus. Erhöhen Sie Ihre Reichweite. Generieren Sie Traffic. Die Möglichkeiten sind vielfältig:

  • Links auf anderen Blogs
  • E-Mail Marketing
  • PPC-Kampagnen über Google AdWords
  • Anzeigen in Netzwerken wie Facebook, Twitter oder LinkedIn

SEO-Texte: 5 Wege, damit Keyword-Recherche nach hinten losgeht

Machen Sie Besucher zu Lesern. Knackige Überschriften reichen nicht. Sie brauchen auch überzeugende Artikel.

Finden Sie Ihre Leser. Long Tail Keywords helfen Ihnen dabei.

Doch Achtung: Die Art und Weise wie Keywords funktionieren, hat sich über die Jahre geändert.

Statt immer wieder ein oder zwei Wörter in den Text einfließen zu lassen, geht es heute auch um Kontext.

Welche Sätze benutzt Ihre Zielgruppe? Die müssen Sie herausfinden.

Jeder hat seine eigene Methode entwickelt. Die Suche nach den richtigen Keywords besteht aus Intuition und SEO-Werkzeugen.

Das hilft Ihnen dabei, in den Suchmaschinen unter den ersten Einträgen zu kommen. Doch: Es gibt Fallen.

Es gibt Wege in SEO-Fallen. Gerade, wenn Sie nach Keywords suchen. Fünf Möglichkeiten, dass Keyword-Recherche nach hinten losgeht, werden Ihnen im Folgenden vorgestellt.

Keywords-Durchschnitt in Google Keyword Planner

Der Google Keyword Planner ist wahrscheinlich einer Ihrer größten Hilfen. Durch ihn finden Sie die richtigen Wörter.

Doch wissen Sie auch, dass er Sie in eine Falle leiten kann? Er zeigt Ihnen das monatliche Suchvolumen von Keywords an.

Daraus berechnet die Software einen Durchschnitt. Doch hier liegt das Problem.

Dieser Durchschnitt ergibt sich aus einer Zeit von 12 Monaten. Das bedeutet auch: Der Durchschnitt für 10, 100 und 1.000 liegt bei 366,67.

Sie arbeiten mit Nischen? Dann ist der Durchschnitt eher hinderlich. Er verwischt die Genauigkeit.

Überlegen Sie mal: Ihre Nische hat einen saisonalen Höhepunkt. Sie sehen über die 12 Monate den Durchschnitt.

Dann denken Sie: Diese Keywords funktionieren. Doch sie verhelfen nicht beständig zu Traffic. Nur im Durchschnitt.

Wie bekommen Sie das in den Griff? Statt den Durchschnitt zu nutzen: Schauen Sie auf den Median, den Zentralwert.

Der monatliche Median gibt Ihnen den besten Wert für eine akkurate Repräsentation. Es gibt aber ein Problem: Google erlaubt monatliche Suchvolumen nicht abzufragen.

Doch es gibt eine Lösung: Gleiten Sie mit Ihrer Maus über ein Keyword. Dann schauen Sie sich das Volumen der Suchen über die Zeit an.

Ihr Keyword sorgt in Monaten für mehr Traffic sorgt und in einigen für weniger? Solange die Zahlen in den niedrigen Monaten nicht allzu schlecht sind: Es funktioniert.

Doch denken Sie einmal über das Keyword „Schnee schaufeln“ nach. Sie können es sich wohl schon denken: In den Wintermonaten sucht jeder danach.

Doch im Sommer niemand. Wollen Sie wirklich Arbeit und Mühe in ein Keyword stecken, dass Ihnen nur drei Monate im Jahr etwas bringt?

Das ist besser: Konzentrieren Sie sich auf Keywords, die Ihnen das ganze Jahr konstant Traffic einbringen.

Sonst haben Sie ganz schöne Flauten. Oder sogar Probleme mit Split-Testing.

Selbstverständlich gibt es Ausnahmen: Sie sehen, dass ein Keyword viel Traffic bringt? Dann nutzen Sie es!

Ab und zu sind dies strategische Marken-Keywords. Die tauchen dann an erster Stelle bei Google auf.

Doch Sie könnten an dritter oder gar zweiter Stelle stehen. Solche Trend können Sie auf Google Trends entdecken.

Scrollen Sie mal ganz nach unten: Da finden Sie die „Related Stories“. Hier finden sie aktuelle Themen.

Über Keywordtool.io können Sie dann Long-Tail-Keywords extrahieren.

Auf Ihrer Seite sind viele News? Dann nutzen sie die saisonalen Keywords. Doch wenn nicht: Nutzen Sie Keywords, die beständig Traffic abwerfen.

Das Keyword-Volumen ist gerundet

Google versucht es sich einfach zu machen. Es wird nicht alles individuell und einzeln ausgerechnet. Google wirft bestimmte Keyword-Volumen in einen Topf mit anderen.

Google vereinfacht sich dadurch den Umgang mit den Daten. Doch was bedeutet das für Sie?

Wenn Sie sich weniger gesuchte Long-Tail-Keywords anschauen, macht das nicht viel aus. Da dreht es sich dann um eine Abweichung von 10 Suchanfragen.

Doch was ist mit wichtigen Keywords. Welche, die oft gesucht werden.

Hier kann der Unterschied durchaus mal bei 10.000 Suchanfragen oder gar mehr liegen. Deshalb sollten Sie sich nicht nur auf Google verlassen.

Große monatliche Volumen an Keywords gibt Google ungenauer an. Hier können wie gesagt die Unterschiede in den Suchen pro Monate sehr groß sein.

Ein Beispiel: Die Keywords „Basketball Spiel“ und „Basketball Punktestand“ haben beispielsweise beide im Keyword Planner ein monatliches Volumen von 210.000.

Doch bei genauerer Betrachtung stellt sich folgendes heraus: Die Unterschied sind über 10.000 Suchanfragen.

Russ Jones hat mit seinem Team herausgefunden, dass es 85 dieser Töpfe geben würde.

Diese Töpfe sind nach einem Algorithmus aufgeteilt. Umso größer diese Töpfe sind und umso mehr Suchvolumen in ihnen vereint sind, umso größer ist die Abweichung.

Was müssen Sie tun? Es geht für Sie nur um Long-Tail-Keywords? Dann haben Sie wahrscheinlich keine großen Abweichungen.

Wollen Sie der Ungenauigkeit aber auf jeden Fall aus dem Weg gehen? Dann sollten sie auch die Daten Ihrer Seite von Google Analytics mit einbeziehen.

Außerdem sollten Sie auch nach anderen Traffic-Quellen als Google Ausschau halten.

Googles Monopolisierung von Suchergebnissen

Tippen Sie mal etwas in Google ein. Suchen Sie nach Essen oder Reisen. Vielleicht fällt Ihnen etwas auf?

Viele der Seiten, die Sie angezeigt bekommen, stammen von ein und denselben Verlagen. Gerade im englischsprachigen Raum ist das gang und gäbe.

Hier einige Firmen, die im englischsprachigen Raum die meisten Suchergebnisse über Google generieren:

  • Time
  • Future
  • Purch
  • CBS
  • Vox Media
  • Dennis
  • Condé Nast
  • Hearst
  • IAC
  • Ziff Davis
  • IDG
  • Scripps Network
  • Verizon
  • Gawker Media
  • Evolve Media

Im deutschsprachigen Raum mit Firmen wie Bertelsmann und Springer sieht es wohl nicht viel anders aus.

Kleinere Seiten werden gegründet oder aufgekauft und in einem Medienverlag einverleibt.

So schaffen es diese Firmen immer mehr Suchergebnisse auf sich zu vereinen.

Bei einigen Suchanfragen geht es ziemlich weit: Fast alle Einträge von Google fallen auf eine Seite der großen Firmen.

Doch was bedeutet das für Sie? Sie suchen ein Keyword. Nach einer Überprüfung bei Google bemerken Sie, dass die Google-Seite fast nur aus großer namhafter Konkurrenz besteht?

Überlegen Sie sich lieber ein anderes Keyword. Wie können Sie es schaffen nicht direkt mit diesen Firmen in Konkurrenz zu treten? Darüber sollten Sie nachdenken.

Beispielsweise ist es auch nicht günstig ein Keyword wie „Herrenschuhe für den Winter“ zu nutzen. Denn Google zeigt dann vermehrt Shop-Seiten an. Mit einer Content-Seite hätten Sie dann verloren.

Und Hand aufs Herz: Das wollen sie bestimmt nicht.

Google zeigt Ihnen nicht das ganze Bild

In 2012 kam etwas Merkwürdiges ans Licht: Google scheint nicht alle relevanten Keywords im Keyword Planer anzuzeigen.

Herausgefunden hat dies Rand Fishkin auf Moz. Fishkin ließ sich einen Report von Google Analytics zusammenstellen.

Mit den gewonnenen Daten suchte er im Keyword Planner nach den Keywords.

Doch: Es fehlten Einträge. Nicht alle Keywords aus Google Analytics fanden sich im Keyword Planner.

Dann suchte er eine genaue Suche nach den Keywords. Und, was glauben Sie, was er fand?

Genau: So fand er die Keywords. Erstaunlicherweise versteckt Google diese auf der normalen Übersichtsseite.

Ungefähr die Hälfte der Keywords auf Google Analytics zeigt der Keyword Planner von Google nicht an.

Sie können sich wohl schon denken, was das für Sie bedeutet.

Verlassen Sie sich nicht nur auf den Keyword Planner. Seit einiger Zeit schon zeigt Googles Keyword Planner nicht mehr alle Keywords an.

Im Jahr 2013 gab es einen Anstieg an „nicht angezeigten Keywords“. Doch es gibt einen Weg, trotzdem an mehr Keywords zu kommen.

Nutzen Sie Googles Suchleiste. Geben sie in diese ein Keyword ein. Google schlägt Ihnen dann einige andere vor.

Keyword Recherche

Nutzen Sie Google-Befehle, wie etwa „_“.

Keyword Recherche

So spuckt Google viele Beispiele aus.

Das funktioniert auch zwischen zwei Begriffen.

Keyword Recherche
Doch denken Sie daran: Sie beeinflussen Google mit Ihrem Suchverhalten.

Bedienen Sie sich aber auch anderer Keyword-Software und anderen SEO-Tools. So kommen Sie an die besten Ergebnisse und verlassen sich nicht nur auf Google.

Algorithmus basierte Keyword-Tools

Seit einiger Zeit bieten einige SEO- und Keyword-Tools eine interessante Möglichkeit an. Diese Werkzeuge bewerten Keywords nach einem Algorithmus.

Die Bewertung soll Ihnen sagen, wie schwierig Ihre Keywords sind. Sie beantworten im Grunde eine Frage:

Lohnt sich das Keyword? Oder ist die Konkurrenz zu hoch?

Die meisten Keyword-Tools werten in einem Rahmen von 0 bis 100. Dadurch ersparen Sie sich Arbeit.

Ein Blick und Sie sehen die Bewertung. Doch Achtung: Wenn Sie sich von diesen Tools abhängig machen, kann Ihnen das schaden.

Nehmen Sie diese Bewertung als eine Tendenz. Denn die Tools haben nicht immer Recht. Dadurch können Ihnen gute Optionen flöten gehen.

Die Bewertungen geben innerhalb der abgeschlossenen Welt des Tools Sinn. Doch außerhalb nicht immer.

Sie sollten trotzdem immer wieder Suchmaschinen-Ergebnisseiten überprüfen, wie die Konkurrenz wirklich aussieht.

Außerdem sind Sie es, die sich mit ihrer Zielgruppe am besten auskennen. Bedenken Sie das.

Halten Sie sich nicht sklavisch an die Bewertungen.

Fazit

Keyword-Recherche ist einer der Grundpfeiler für eine gute und funktionierende Seite. Google Analytics und Googles Keyword Planner helfen Ihnen dabei.

Doch denken Sie daran: Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihre Hilfsmittel. Machen Sie sich auch nicht von anderen Programmen abhängig.

Sonst optimieren Sie viel herum, doch nichts hilft. Mit diesen fünf Punkten verhindern Sie, dass sie sich in solch eine Sackgasse manövrieren. Bauen Sie gute Long-Tail-Keywords in Ihre Texte.

Wenn Sie diese Punkte beachten, können Sie die Programme ohne Probleme nutzen. Sie sollten sich aber über deren Limitierungen bewusst sein.

Gute SEO-Texte – wichtig für die Suchmaschine und den Leser

Was macht ein Google-Nutzer, der keine passende Seite findet? Er präzisiert seine Suchanfrage. Selten klickt er auf die zweite Seite.

Das bedeutet für Sie: Sie wollen auf der ersten Seite von Google auftauchen. Das ist ihr Ziel. Und dafür optimieren Sie Ihre Texte für die Suchmaschine.

Das heißt gemeinhin Search Engine Optimization. Kurz: SEO.

Doch wie optimieren Sie ihre Texte?

Ein Eckpfeiler von SEO sind die Keywords. Bestimmte Wörter oder Wortgruppen, die im Zusammenhang mit einem Thema gesucht werden.

Verwenden Sie diese Wörter. Dann tauchen Sie auch eher auf der ersten Seite auf.

Das ist jedoch noch nicht alles. Sie wollen auf der ersten Seite stehen. Jeder will das. Dann brauchen Sie auch Links, die auf Ihre Seite führen.Vertrauensvolle und seriöse Links. Und das bedeutet auch: Ihr Content sollte verdammt gut sein.

Schlechte Texte und falsche Informationen strafen Suchmaschinen ab. Das wollen Sie nicht. Also sorgen Sie für gute, recherchierte Texte.

Das freut nicht nur die Suchmaschine. Auch der Leser bekommt auf Ihrer Seite das, was er will. Und das merkt sich die Suchmaschine.

Das ist wahrscheinlich das größte Missverständnis: Betreiben sie SEO, betreiben Sie nicht nur eine Optimierung für die Suchmaschine. Sie optimieren Ihren Text für Leser.

Was ist ein guter Werbetexter?

Ein guter Werbetexter zeichnet sich vor allem durch eine Sache aus: Seine Texte bringen Leute dazu, etwas zu tun.

Leser eines Werbetextes sollen etwas machen. Etwas kaufen, sich wo anmelden oder einen Newsletter abonnieren.

Ein guter Werbetexter bringt Leute dazu, zu handeln. Doch wie schafft er das? Indem er seine Zielgruppe kennt. Er weiß, wie die Zielgruppe tickt. Wie sie denkt.

Und dann findet er die richtigen Worte, die richtige Überschrift.

Der Leser-Flüsterer

Der Leser fühlt sich angesprochen. Baut vertrauen zum Geschrieben auf. Und dann wird im Text eine Handlung verlangt.

Der Werbetexter bereitet den Leser im Text auf die Handlung vor. Der Text muss den Leser dazu überzeugen. So dass er dann etwas tut.

Deshalb muss Ihr Text auch nicht nur die Aufmerksamkeit des Lesers erhaschen. Nein. Er muss Interesse wecken. Es sollte nützlicher Inhalt sein.

Inhalt der Menschen interessiert und hilft. Der Vertrauen aufbaut und den Leser überredet etwas bestimmtes zu tun.

So führen Sie ihre Seite zum Erfolg

Wie Sie nun schon gelesen haben, kommt es bei guten Werbetexten auf nützlichen Content an, der für Suchmaschinen und Leser gleichzeitig optimiert ist.

Hier erfahren Sie jetzt, wie Sie das umsetzen. Das geht in ein paar Schritten und Sie werden schnell Fortschritte erkennen.

Eine schnelle Seite

Bevor Sie sich über den Text Gedanken machen, schauen Sie sich den technischen Aspekt Ihrer Seite an. Internetseiten sollten nicht zu lange laden.

Mehr als zwei Sekunden Ladezeit einer Seite ist schlecht. Das verscheucht den Besucher. Denken Sie an sich. Sie gehen auf eine Seite und müssen warten? Da ist die nächste Seite bestimmt schneller und besser.

Schwupps, schon sind Sie wieder weg. Also, verkleinern Sie den Speicherplatz Ihrer Seite. Sie soll bestenfalls in unter zwei Sekunden laden. Der Besucher sollte fast sofort die Seite sehen.

Nutzen Sie zur Überprüfung Seiten wie etwas Pagespeed.de.

Und was sieht er als erstes auf der Seite? Genau: Die dicke Überschrift.

Überschrift und Struktur

Die Überschrift fällt sofort ins Auge. Sie sollte also markant und knackig sein. Dem Leser ins Gesicht springen. Direkt sagen, um was es auf der Seite geht.

Ein Blick des Lesers und er weiß: Hier bin ich richtig. Das ist das, was ich gesucht habe. So sollte eine Überschrift funktionieren.

Am besten funktionieren Überschriften mit Zahlen. Ein Beispiel? Bitte schön: 10 Tipps für eine gute Landing-Page. Der Leser sucht nach Tipps für eine Landing-Page. Hier findet er zehn davon.

Auch wenn Sie mit Ihrer Seite erst an dritter Stelle auf Google kommen: Wenn die Überschrift ins Auge springt, wird darauf geklickt. Eine interessante Überschrift ist die halbe Miete.

Strukturieren Sie ihre Überschriften. Mit HTML gliedern Sie die Größe. Außerdem sagen Sie damit Google, welche Überschriften wichtig sind.

Das sieht dann so aus:

<h1>Überschrift 1</h1>

<h2>Überschrift 2</h2>

<h3>Überschrift 3</h3>

<h4>Überschrift 4</h4>

<h5>Überschrift 5</h5>

Content

Ihre Seite ist schnell anwählbar? Dann fehlt nur noch Content. Ihre Seite sollte mit Inhalt gefüllt sein. Doch nicht irgendeinem Inhalt.

Content soll Probleme lösen. Ihre Zielgruppe hat Fragen und Probleme und Sie versuchen mit Ihrem Content diese zu lösen. Dabei sollten Sie auf ein paar Dinge achten:

  • schreiben Sie einen Text mit mindestens 1.000 Wörtern
  • schreiben Sie Inhalt, der Leser interessiert
  • schreiben Sie konstant Texte und veröffentlichen diese (Beständigkeit ist Trumpf)
  • schreiben Sie eine fesselnde Einleitung – immer
  • nutzen Sie Keywords – am besten Long-Tail-Keywords

Doch hauen Sie den Text nicht mit Keywords voll. Hand aufs Herz: Niemand liest gerne Texte mit lauter Keywords. Keywords gehören in die Überschrift, die Einleitung und das Fazit.

Auch sonst in den Text. Aber nur, wenn sie passen. Der Text muss sich natürlich lesen. Beim Lesen über holprige Sätze stolpern will niemand.

Deshalb sollten Sie ihre Nutzer kennen. Wie sprechen Sie diese an? Was suchen die Leser im Internet? Das zu wissen, ist der Schlüssel.

Ihre Texte beantworten diese Fragen. Sie helfen dem Leser. Deshalb schöpft dieser Vertrauen. Googles Panda 4.1 Update bestraft dünnen oder nichtssagenden Content.

Meta-Description und Title-Tags

Nutzen Sie Meta-Description. Die sagen Google, um was es auf der Seite geht. Außerdem bekommen Leser diese angezeigt.

Eine Meta-Description fügen Sie auf Ihrer Seite mit den HMTL-Befehlen <meta> ein. Hier ein Beispiel:

gute-seo-texte-suchmaschine-leser-1

In Google taucht die Meta-Description direkt unter dem Link auf:

gute-seo-texte-suchmaschine-leser-2

Was soll da rein?

Zuerst ist das Keyword wichtig. Sie sind Online Marketing Stratege? Dann wäre Ihr Keyword beispielsweise „Online Marketing Experten Beratung“.

Wenn jemand im Netz nach Hilfe im Online-Marketing-Bereich sucht, dann will er Beratung eines Online-Marketing-Experten. Also sucht er auch danach.

Ihre Meta-Description muss nun den Nutzer auf Ihre Seite führen. Wie soll die Meta-Description also aussehen?

  • unter 150 Zeichen (inklusive Leerzeichen)
  • kleine Beschreibung der Seite plus einem Call-To-Action
  • wichtige Keywords verwenden
  • einzigartige Meta-Description (keine doppelt verwenden)

Den Link-Namen können Sie übrigens auch beeinflussen. Mit HTML entscheiden Sie, was der Leser zuerst sieht.

Hier bietet es sich an Keywords einzusetzen. Ein primäres, dann ein sekundäres Keyword und zum Abschluss Ihren Firmennamen.

Dann weiß der Nutzer und Google sofort, wo es hingeht.

Keyword-Häufigkeit

Die Häufigkeit von Keywords ist nicht mehr so wichtig. Ihre Keywords sist beispielsweise „bestes Sushi Restaurant in Frankfurt“. Bauen Sie dieses nicht in jeden zweiten Satz ein.

Zu viele Keywords nerven den Leser. Der springt dann von Ihrer Seite ab. Die Dichte und Häufigkeit der Keywords hat immer noch einen Einfluss auf Ihr Google-Ranking.

Doch Suchmaschinen strafen Ihre Texte bei zu vielen Keywords ab. Lassen Sie Ihre Keywords natürlich in den Text fließen. Dann liest auch Ihr Besucher den Text gerne.

Helfen Sie sich. Benutzen Sie Tools. Beispielsweise SEO-Book. Hier finden sie ihre Dichte und Häufigkeit heraus.

So passen Sie Ihren Text an. Dass er Google und dem Leser gefällt.

Seiten-Verlinkungen

Seiten-Verlinkungen helfen Ihnen. Ein Link zu einer anderen seriösen Seite steigert Googles Einschätzung Ihrer Seite.

Denn Google will alle Informationen im Netz verknüpfen. Durch eine Verlinkung verknüpfen Sie diese Inhalte.

Verlinkungen bringen Ihnen etwas. Sie verlinken auf eine andere seriöse Seite? Dann werten Sie sich damit auf. Ist ihr Content gut, verlinken andere Seiten auch auf Sie.

Verlinken Sie auch eigene Seiten mit weiteren Informationen. Doch Achtung: Zu viele Links sind schädlich. Es sollte ausgewogen sein. Lassen Sie die Links natürlich in den Text fließen.

Wie immer gilt: Textqualität und guter Inhalt erreichen diese Anforderungen fast von selbst.

Guten Content schreiben

Jeden Tag werden unzählige Artikel ins Netz gesetzt. Die Nummer an täglichen Blog-Artikeln ist hoch.

Herausstechen. Das heißt: Sie müssen guten Inhalt bieten. Das bindet Leser an Ihre Seite.

Denken Sie daran, nebenbei zählt für Ihren Text noch:

  • die Optimierung für Keywords
  • eine vernünftige Anzahl an Links zu seriösen Seiten
  • eine tolle Idee für Ihren Text

Vor dem Schreiben stellen Sie sich folgende Frage: Was will ich mit meinem Text erreichen?

Keyword-Intentionen

Soll auf Ihrer Seite direkt ein Kauf stattfinden? Oder soll der Besucher Informationen erhalten? Denn die Intention des Suchers ändert die Keywords.

Sucht jemand nach „Unterschied Macbooks“, sucht er eher Informationen. Die Suche nach „Apple Macbook Air“ deutet dann auf ein Interesse an genau diesem Produkt an.

Es gibt als einen Unterschied zwischen Informational-Keywords und Commercial-Keywords.

Eine Suche nach Informationen hat oft das Wort „wie“ im Text: „Wie baue ich eine Landing-Page“. Die Nutzung solcher Keywords bringt also keine Kunden. Sie bringt Informationssuchende.

Mit diesen Keywords gespickte Artikel helfen Ihnen, Ihre Marke im Netz aufzubauen. Sie wollen aber etwas verkaufen?

Dann sollte Ihre Landing-Page Commercial-Keywords aufweisen. Wörter wie „kaufen“, „Test“, „Review“, „kostenloser Versand“.

Oft spricht eine gewisse „Verzweiflung“ aus der Suche. Etwas soll besonders schnell gehen – wie etwa „Last-Minute Reise“.

Eine Geschichte erzählen

Jeder hört gerne Geschichten. Hand aufs Herz: Auch Sie hören gerne eine gute Geschichte, oder?

Also brauchen Sie auf Ihrer Seite keinen trockenen Content. Sie brauchen eine Geschichte. Es ist Ihre Marken-Geschichte.

Denken Sie an Coca-Cola, denken Sie an den Weihnachtsmann im roten Truck oder an die Eisbären. Marlboro verkauft Zigaretten über die Vorstellung weiter Ebenen und Cowboys.

Kinder Überraschungseier sind nicht nur Schokolade und ein Plastikspielzeug, sondern „Spannung, Spaß und Spiel“.

Sie sehen schon: Sie verbinden Ihre Marke mit einer interessanten Geschichte. Die bleibt nicht nur in den Köpfen. Ihre Webseiten-Besucher lesen diese auch gerne.

Umso interessanter die Geschichte, umso mehr Leser. Sie wollen beispielsweise ein Abnehmprodukt verkaufen.

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Schreiben Sie nicht nur über die Fakten und wie das Produkt funktioniert. Eher eine Erfahrungsgeschichte, wie jemand innerhalb von drei Monaten zehn Kilo abgenommen hat. Das ist gleich interessanter.

Humor

Ach so, denken Sie dabei auch an den Humor. Trockene Texte kann jeder schreiben. Texte mit einer Prise Humor bringen Leser dazu, länger zu verweilen.

Humor lockert den Text und den Leser. Gerade wenn es sich um schwierige Themen dreht. Ein Augenzwinkern lockert auch die Situation.

Eine gute und humorvolle Überschrift und schon klickt der Leser. Wenn Sie überzeugend und humorvolle Texte bieten können, steigert das den organischen Traffic. Den Besucher lesen Sie gerne.

Fallstudie

Gerade im Bereich B2B kommen Fallstudien gut an. Denn eine Fallstudie bietet recherchierte Fakten, die jeder überprüfen kann.

Erklären Sie in einer Fallstudie Ihr Produkt oder was Sie anbieten. Zeigen Sie, was sie herausbekommen haben: Egal ob durch Recherche oder Interviews.

Ach so, zeigen Sie aber natürlich auch die Ergebnisse. Zeigen Sie den Weg zu den Ergebnissen nachvollziehbar auf.

Keyword-Recherche

Neben einem guten und auch humorvollen Text: Vergessen Sie die Keywords nicht.

Wenn Sie die richtigen Keywords in ihren Text einbauen, finden mehr Leser Ihre Artikel. Bevorzugen Sie Long-Tail-Keywords.

Long-Tail-Keywords ziehen zwar weniger Traffic auf ihre Seite als einfache Keywords. Und trotzdem sollten Sie diese nutzen.

Warum? Weil es Ihnen auf längerer Sicht hilft. Durch stetige Nutzung von Long-Tail-Keywords tauchen Sie beständig in Suchmaschinen auf.

Und dann ist da noch der positive Effekt für die Conversion-Rate. Sucht jemand nach „Wein“, findet er tausende Seiten.

Erstellen Sie beispielsweise eine Landing-Page für „südafrikanischen Wein“ oder sogar für „südafrikanischen Rotwein“. Jemand der nach Wein sucht, klickt möglicherweise auf ihre Seite.

Aber jemand der „südafrikanischen Rotwein“ sucht, klickt definitiv auf Ihre Seite. Der Traffic ist womöglich weniger.

Doch die Conversion-Rate steigt. Der Suchende findet bei Ihnen nämlich das, was er sucht.

Eine gute Möglichkeit Keywords zu suchen, ist der Google Keyword Planner. Hier finden Sie die richtigen Keywords für Ihre Seite.

Optimierung für die Suchmaschine

Suchmaschinen durchkämmen ständig das Netz nach Seiten. Auch nach neuen Seiten. Sie sind jedoch hauptsächlich an Title-Tags und Meta-Descriptions interessiert.

Außerdem wollen sie die Keywords wissen, die Sie versuchen anzusprechen. Google erfährt dadurch, für welche Branche Sie Texte erstellen.

Primäre Keywords gehören einmal in Ihren Title-Tag und in die Meta-Description einzufügen.

Ein weiteres Mal fügen Sie es in die Einleitung. Aber nur dann, wenn es natürlich klingt. Wer liest schon gerne holprige Texte? Niemand, genau.

Wollen Sie beispielsweise „besten südafrikanischen Wein in Frankfurt“ als Keyword benutzen, machen sie folgenden Satz daraus: „Die 6 besten südafrikanischen Weine in Frankfurter Restaurants“.

Optimierung auf der Seite

Denken Sie daran: Es ist Ihre Seite. Sie haben alles in der Hand. Wie sie aussieht. Welcher Inhalt auf Ihr zu finden ist. Alles.

Wenig können Sie nicht beeinflussen. Das heißt auch: Sie können so viel aus Ihrer Seite herausholen, wie sie wollen.

Google erkennt Nutzerverhalten.Verknüpfen Sie über interne Links weitere eigene Texte in Ihren Artikeln.

Wenn ein Besucher Ihrer Seite nicht wieder direkt abspringt, spricht das für sie. Klickt ein Nutzer auf einen weiterführenden Link zu einem anderen Ihrer Artikel: Das merkt Google.

Ach so, auch wie lange sich ein Nutzer auf Ihrer Seite aufhält. Diese kleinen Mosaiksteinchen helfen Ihnen zu einer hochwertigen Seite.

Ist Ihr Inhalt qualitativ hochwertig und wird oft von anderen über Soziale-Medien geteilt? Google fällt dies auf. Das alles hilft Ihrem Ranking.

Deshalb achten Sie auf Ihre Keywords, Verlinkungen, Ladezeit, Überschriften und allem anderen schon Erwähntem.

Optimierung außerhalb der Seite

Was können Sie neben der eigenen Seite tun? Ihre eigene Seite haben Sie voll im Griff. Doch Sie können auch darüber hinaus aktiv werden.

Sie haben keinen großen Einfluss auf andere Seiten, die sie verlinken. Und Sie haben erst recht keinen Einfluss auf die Qualität der anderen Seiten.

Und trotzdem. Es gibt genügend Ansätze.

Nutzen Sie Social-Media! Über Facebook, Twitter oder auch Instagram erreichen sie unzählige Nutzer.

Posten Sie hier Ihre Artikel. Veranstalten Sie Gewinnspiele. Posten Sie auch mal ein lustiges Bild, das zum Thema Ihrer Seite passt.

Mit der Zeit folgen Ihnen immer mehr Nutzer.

Exponieren Sie sich im Netz. Gerade als lokales Unternehmen. Meistens suchen Nutzer nach lokalen Unternehmen.

Ein Mainzer sucht eher einen Online-Marketing-Experten in Mainz und Umgebung. Scheuen Sie sich nicht lokal aufzustellen.

Legen Sie Wert auf Reviews Ihres Unternehmens oder Ihrer Produkte. Verwenden Sie beispielsweise ein „Trusted Shop“-Siegel.

Besucher Ihrer Seite erkundigen sich im Netz über Ihr Unternehmen und lesen Reviews. Das hilft Ihnen.

Lassen Sie Ihr Unternehmen in Google-Maps aufnehmen. Eine „local citation“ und eine durchgehende Konsistenz in der Verwendung von Namen, Adresse und Telefonnummer wirkt für Suchmaschinen und Leser vertrauensvoll.

Betreiben Sie Link-Aufbau. Durch Networking, Gastbeiträgen und Ähnliches erzeugen Sie Links anderer Seiten, die auf Ihre Seite führen.

Nutzer zum Handeln bringen

Wie bringen Sie aber Besucher Ihrer Seite dazu zum Schluss zu handeln? Das ist die große Frage, oder?

Am Ende zählen nicht die vielen Besucher, wenn sie nicht handeln.

Der Nutzer soll etwas tun. Am Ende der Seite soll der Kauf-Button gedrückt werden. Soll sich der Nutzer in eine E-Mail-Liste eintragen. Er soll was tun.

Zum Glück gibt es einige Mittel. Mit denen bringen Sie die Besucher Ihrer Seite zum Handeln.

Bullet-Points

Nutzen Sie Bullet-Points. Das klingt jetzt recht einfach. Doch sie helfen enorm.

Stellen Sie mit Bullet-Points etwa schon am Anfang des Textes den positiven Nutzen für den Leser heraus.

Damit überreden Sie ihn schon vorzeitig. Er geht nicht leer aus. Er bekommt etwas Positives dafür, dass er sich anmeldet oder den Kauf-Button klickt.

Eine Prise Psychologie schadet keiner Landing-Page.

Auch nicht Ihrer. Hand aufs Herz: Sie denken, dass sie etwas aus der Sache herausbekommen? Dann würden auch Sie eher Ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, oder?

Überschriften

Wie schon erwähnt: Die Überschrift ist überaus wichtig. Sie generiert nicht nur das erste Interesse im Leser.

Nein, sie setzt auch die Stimmung für den folgenden Text. Eine passende Überschrift lässt den Nutzer weiterlesen.

Auch hier gibt es einen ganz einfachen Trick: Denken Sie wie der Leser. Welche Überschrift müssten Sie lesen, damit Sie weiterlesen wollen?

Stellen Sie sich vor: Ein Leser klickt auf einen Link. Er will etwas über SEO-Experten wissen. Tipps für seine eigenen Blog-Artikel.

Er kommt über eine Anzeige oder über Google. Da stand: „Die 10 besten Tipps von einem SEO-Experten“.

Doch die Überschrift auf der Seite lautet: „Facebook für jedermann erklärt“. Dann ist der Besucher wieder schnell weg.

Die Überschrift muss den Leser anspringen. Ihm zeigen, dass er auf Ihrer Seite genau richtig ist.

Bestenfalls bezieht die Überschrift den Leser direkt mit ein. Er erkennt sofort, was er davon hat, wenn er weiterliest.

Seien Sie ehrlich: Wie lange verweilen Sie auf einer Seite und geben ihr eine Chance? Wenn Sie nicht innerhalb von ein paar Sekunden sehen, dass sie auf der richtigen Seite sind?

Schwupps, sind Sie und wohl die meisten wieder weg. Die richtige Überschrift für Ihren Text verhindert genau dies.

Sie holt den Leser ab. Von da, wo er hergekommen ist.

Das Ziel muss klar sein

Texte auf Ihrer Seite sollten in ihrem Thema klar und ersichtlich sein. Und wenn Sie nur Ihre „Call To Action“-Button besser und klarer platzieren.

Oder Sie die Möglichkeiten für Leser sich in eine E-Mail-Liste einzutragen reduzieren. Weniger, aber besser und klarer platziert.

Sie wollen einen Text schreiben? Dann konzentrieren Sie sich auf eine Idee und schreiben Sie darüber. Weichen Sie nicht davon ab.

Stellen Sie ein Problem dar und lösen Sie es. Erklären Sie einen komplexen Verhalt in einfachen Worten.

Aber lassen Sie sich nicht ablenken. Führen Sie ihre Gedankengänge klar und ersichtlich aus. Der Leser wird es Ihnen danken.

Um das umzusetzen, helfen Ihnen folgende Stichpunkte:

  • machen Sie sich darüber genau Gedanken, worüber Sie schreiben wollen
  • sprechen Sie ihre Kunden direkt an
  • recherchieren Sie nach relevanten und akkuraten Daten, die Sie präsentieren können
  • nutzen Sie dabei auch Info-Grafiken, die Ihre Texte aufwerten
  • bringen Sie zwei bis fünf Keywords in einem Blog-Artikel unter – aber natürlich, nicht holprig

Eine klare Struktur und ein ersichtliches Ziel im Auge. Ihre Leser werden es Ihnen danken.

Fazit

Wenn Sie die hier genannten Punkte beachten, werden Sie auf jeden Fall einen Anstieg im Bereich Artikel-Traffic bemerken. Warum?

Ganz einfach: Das ergibt sich dann ganz von selbst. Leser wollen klare und interessante Texte. Humorvolle Artikel, die Spaß machen zu lesen.

Wer soll es Ihnen verdenken. Die Zeit ist begrenzt. Warum sich mit Texten minderer Qualität aufhalten?

Wenn Sie neben einer guten Textqualität auch noch sinnvollen und informativen Inhalt bieten, verweilen die Leser umso mehr.

Und das bemerkt Google. Besucher Ihrer Seite wie auch Google bemerken, ob Sie Informationen teilen wollen oder nicht.

Das heißt: Sie schreiben nicht nur für Google, sondern vor allem für den Leser. Eine für eine Suchmaschine optimierte Seite, ist auch eine für den Leser optimierte Seite.

Verlinkungen, Medien-Inhalte, Bullet-Points … das alles hilft Ihnen weiter im Google-Ranking aufzusteigen.

Und wenn Sie dann noch Facebook und Konsorten nicht aus den Augen lassen, haben Sie es geschafft.

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Robin Steinheimer

Robin Steinheimer

Personal Branding & Online Business Stratege bei Konzept Steinheimer GmbH
Mein Name ist Robin Steinheimer, 38, Internetverrückter, begeisterter Wanderer und Koch mit einem Faible für gesunde, leckere Küche.
Robin Steinheimer